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Süddeutsche Zeitung: Neue Ansätze für den Küstenschutz

Im Wasser stehende Mangroven. Doktorand Raúl Villanueva steht knietief im Wasser und deutet auf eine darunter liegende Seegraswiese.
Natürliche Küstenwälder (oben: Mangrovenwald auf Bali) und Seegraswiesen (unten: Doktorand Raúl Villanueva an einem balinesischen Naturstrand) können zum Küstenschutz beitragen. (Fotos: T. Schlurmann)

Mit der Natur bauen und nicht gegen sie – der ökosystembasierte Küstenschutz kombiniert klassische Deiche und Sperrwerke mit neuen "grünen" Maßnahmen. Dieses Zusammenspiel steht am Ludwig-Franzius-Institut im Fokus von Forschung und Lehre.

In einem umfangreichen Bericht widmet sich die Süddeutsche Zeitung aktuell dem Thema Küstenschutz und berichtet unter anderem über zwei Projekte, an denen Prof. Dr. Torsten Schlurmann, Leiter des Ludwig-Franzius-Instituts für Wasserbau, Ästuar-Und Küsteningenieurwesen maßgeblich beteiligt ist.

Im Projekt "SeaArt" geht es um die Bedeutung von Seegraswiesen als erste Verteidigungslinie bei Sturmfluten. Ziel des Projekts "Ecodike" ist es "viele Hundert Kilometer monotoner Deichlinie an der deutschen Nordseeküste in ein bunt blühendes Band" zu verwandeln. Dazu experimentieren die Forscher an einem eigens in Hannover aufgeschütteten Deich mit insektenfreundlichen und stabilisierenden Bepflanzungen.

Diese neue Forschungsrichtung kommt auch den Studierenden der Studiengänge im Bereich Bau- und Umweltingenieurwesen zugute: "Der ökosystembasierte Ansatz ist in der Lehre angekommen. Die Studenten lernen, in diese Richtung zu denken. Das ist wichtig", sagt Torsten Schlurmann.

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