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Wirtschaftsempfang 2018

Zwei Teilnehmer des Wirtschaftsempfangs im Gespräch vor dem Poster und Exponat zum Forschungsprojekt MODIS.
Der Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft steht im Mittelpunkt des Wirtschaftsempfangs. (Foto: FBG)

Mit einem Forschungsprojekt zur Simulation und Konfliktanalyse gemeinsam genutzter Verkehrsflächen präsentierte sich die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie beim Wirtschaftsempfang der Leibniz Universität Hannover und der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. am 11.04.2018.

Projektleiter apl. Prof. Dr.-Ing. Volker Berkhahn und Dipl.-Ing. Chris Schiermeyer stellten das Projekt „Ein multi-modales Soziale-Kräfte-Modell zur Konfliktanalyse und Abschätzung der Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit gemeinsam genutzter Verkehrsflächen“ (MODIS) mit einem Poster und Videos aus der neu entwickelten Simulations-Software vor.

Auf gemeinsam genutzten Verkehrsflächen (Shared Spaces) ist die strikte Trennung von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern aufgehoben. Es sind weniger Verkehrsregeln vorgegeben,was zu Unsicherheiten im Verhalten der einzelnen Teilnehmer führen kann. Um Unfälle zu vermeiden, müssen die Verkehrsteilnehmer genauer aufeinander achten und miteinander kooperieren.

Für dieses komplexe Verhalten entwickeln die Wissenschaftler des Instituts für Risiko und Zuverlässigkeit gemeinsam mit ihren Kollegen vom Institut für Verkehr und Stadtbauwesen der TU Braunschweig Bewegungsmodelle und Konfliktlösungsverhalten für alle Verkehrsarten. Auf Grundlage der an beiden Instituten entwickelten Simulationssoftware erstellen sie neuartige methodische Ansätze, um sowohl die ungestörte Bewegung (Free Flow) als auch die Komponenten der Kollisionsvermeidung (Konfliktlösungsstrategien und Ad-hoc-Reaktion) zu beschreiben.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt seit 2013 und hat die Verlängerung der Förderung für den Zeitraum von 2018 bis 2021 bewilligt.

Der Einladung zum 11. Wirtschaftsempfang der Leibniz Universität Hannover und der Unternehmerverbände Niedersachsen waren rund 700 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gefolgt. Die Veranstaltung will den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördern, um neue Formen der Zusammenarbeit auszuloten und bestehende Kooperationen auszubauen.

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