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Freiwilliges Jahr in der Wissenschaft

Das Freiwillige Jahr in der Wissenschaft richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für ein Studium oder eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich interessieren.

Durch die praktische Tätigkeit in den Forschungseinrichtungen erhalten die Teilnehmer/innen eines FWJ Einblicke in naturwissenschaftliche Berufsfelder in einem international geprägten Umfeld. So eröffnet sich die Möglichkeit zu gesellschaftlichem Engagement und gleichzeitig wird die Basis für einen erfolgreichen Einstieg in ein Studium geschaffen.

 

Das FWJ beginnt im September eines jeden Jahres. 

Bewerbungsschluss ist der 31. März. Das Bewerbungsverfahren wird für alle Einrichtungen in Hannover zentral von der MHH organisiert.

Angebote für das freiwilliges Jahr in der Wissenschaft 2017/2018

Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik

Mitarbeit im Projekt Water-Reuse in Industrieparks: In der Industrie werden große Wassermengen in unterschiedlichen Qualitäten benötigt. Dafür muss zum einen das natürlich vorkommende Wasser aufbereitet werden. Zum anderen muss das nach der Nutzung anfallende Abwasser gereinigt werden, bevor es z. B. durch die Einleitung in Flüsse wieder in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen darf. Gerade in wasserarmen Regionen kann es vorteilhaft sein, das Abwasser soweit aufzubereiten, dass es direkt als sauberes Wasser wieder genutzt werden kann. Das Projekt beschäftigt sich mit der Wiederverwendung von industriellem Abwasser mithilfe von "kaskadenartiger" Abwasserbehandlung in Industrieparks in Deutschland, China und Vietnam. Da in Industrieparks oft viele unterschiedliche „Wassernutzer“ nah beieinander sind, ist das Potenzial zur Wiederverwendung dort besonders groß. Eine Herausforderung für die Aufbereitung stellen u. a. biologisch schwer abbaubare Stoffe dar. Mit Labor- und halbtechnischen Versuchen soll erforscht werden, wie die Membrantechnik für die Entfernung dieser Stoffe verwendet werden kann. Aufgaben des/der Bewerbers/in bestehen in der Mithilfe der Durchführung von

Laborversuchen und der Analytik von Abwasserinhaltsstoffen. Zudem spielt das Datenmanagement eine wichtige Rolle innerhalb des Projektes. Große Datenmengen über den Industriepark und über Techniken zur Abwasserbehandlung werden im Projekt

gesammelt und müssen strukturiert in einer Datenbank abgelegt werden. Hier beschäftigt sich der/die Bewerber/in mit der Mithilfe bei dem Aufbau der Datenbank und dem Verwalten der gesammelten Daten. Auf der Grundlage dieser Daten soll zuletzt eine möglichst gute Verschaltung von Reinigungsverfahren für die kaskadenartige Wasser(wieder)verwendung und Abwasserbehandlung aus den vielen möglichen Verfahrenskombinationen ausgewählt werden. Dazu wird eine Methode entwickelt, die neben dem üblichen Kriterium der Kosten weitere Aspekte, wie zum Beispiel möglichst niedrige CO2-Emissionen und einen

möglichst geringen Energieverbrauch, bei der Bewertung berücksichtigt. Der/die Bewerberin wirkt unterstützend bei der Entwicklung dieser Methodik und der Implementierung in ein Computerprogramm mit.

 

Ansprechpartner:

Dr. Maike Beier

Institut für Baustoffe (Windenergie)

Freiwilliges wissenschaftliches Jahr am Institut für Baustoffe – Forschen für die Energiewende.

Die Energiewende ist aktuell ein politisch viel diskutiertes Thema und findet sich als Motivation in einer Vielzahl von derzeit laufenden und beantragten Forschungsprojekten wieder. Dabei haben Offshore Windenergieanlagen (OWEA) eine besondere Bedeutung für Forschungseinrichtungen des Bauwesens, da diese, aufgrund ihrer relativ schlanken Turmstruktur sowie den hohen dynamischen Belastungen aus Wind und Welle, neue Herausforderungen für Bemessung, Bauablauf und Überwachung stellen. Diese hohen Anforderungen ermöglichen bzw. erfordern es, innovative Materialien und/oder neuartige Konzepte einzusetzen. Am Institut für Baustoffe der Leibniz Universität Hannover existiert eine Arbeitsgruppe, die sich mit den Fragestellungen im Beriech der Offshore Windenergie befasst. Die Arbeitsgruppe "Windenergie" entwickelt zurzeit neben innovativen Gründungskonzepten für OWEA, Messsysteme für den Einsatz offshore und erforscht Verbindungstechniken für OWEA-Gründungsstrukturen. Die experimentellen Untersuchungen auf Material- und Bauteilebene stellen eine Besonderheit dar und sind wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeitsweise am Institut für Baustoffe. Weiterhin kooperiert das Institut für Baustoffe eng mit der Materialprüfanstalt im Bauwesen und verfügt dadurch über verschiedene Labore und Prüfmaschinen.

Als Mitglied der Arbeitsgruppe Windenergie soll die/der FWJler_in zunächst laufende Forschungsprojekte begleiten und nach einer Orientierungsphase eine eigene spezielle Forschungsfrage definieren und selbstständig bearbeiten. Die/Der FWJler_in wird in den Arbeitsprozess mit einbezogen und lernt die verschiedenen Arbeitsschritte, wie beispielsweise die Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchen, kennen. Dadurch erhält die FWJlerIn einen Einblick in den Arbeitsalltag der wissenschaftlichen Mitarbeiter eines Instituts, an dem nicht nur theoretisch, sondern insbesondere auch experimentell gearbeitet wird. Die/Der FWJler_in erlernt systematisches Vorgehen und wissenschaftliches Arbeiten in einem universitären Umfeld. Wir freuen uns auf einen oder eine interessierte und engagierte FWJler_in

 

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Christoph Tomann

Institut für Baustoffe (Frischbeton)

Derzeit arbeiten rund 20 wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Baustoffe der Leibniz Universität Hannover. Ein großer Arbeitsschwerpunkt des Institutes ist die Betontechnologie, deren gleichnamigen Arbeitsgruppe momentan 4 wissenschaftliche

Mitarbeiter angehören. Der alte Baustoff Beton muss sich in der heutigen Zeit den individuellen Anforderungen moderner Bauwerke, wie Wolkenkratzer, lange Brücken oder Windenergieanlagen und deren immer filigraneren Strukturen anpassen. Beton übernimmt

nicht nur die tragende Aufgabe, sondern muss ästhetischen Anforderungen als Sichtbeton genügen und nachhaltig sein. Es bedarf besonderer Entwurfsstrategien, um diese Eigenschaften, wie die Stabilität gegen das Entmischen und die Pumpbarkeit von fließfähigen Betonzusammensetzungen, aber auch die Farbtongleichmäßigkeiten an Sichtbetonoberflächen und eine hohe Nachhaltigkeit, zu erreichen. Zur erfolgreichen Bearbeitung dieser baupraktisch relevanten Fragestellungen ist es erforderliche die Eigenschaften in experimentellen Untersuchungen zu entwickeln und durch physikalische und chemisch-mineralogische Ingenieurmodelle zu beschreiben. Der Lösung dieser Problemstellungen widmet sich die Arbeitsgruppe Betontechnologie.

In Ihrer Zeit als FWJler lernen Sie den Arbeitsalltag wissenschaftlicher Mitarbeiter an unserem Institut kennen, an dem theoretisch und experimentell gearbeitet wird. Sie werden in die Arbeitsprozesse der Arbeitsgruppe Betontechnologie einbezogen, so dass Sie die verschiedenen Arbeitsschritte von der Planung, über die Durchführung und die abschließende

Auswertung der Versuche kennenlernen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit Praxisanwendungen auf der Baustelle zu begleiten. Neben dem fachlichen Input gehört für uns auch ein angenehmes und familiäres Arbeitsklima dazu.

Nach einer Einarbeitungsphase haben Sie die Möglichkeit im Rahmen eines eigenen kleinen Projekts an einem Forschungsvorhaben zum Stabilitätsverhalten von (Frisch-) Betonen mitzuwirken. Dabei werden Sie sich sowohl mit dem Entwurf von Hochleistungsbetonen, als auch mit der Anwendung von modernen Prüfgeräten zur Beurteilung der Betonleistungsfähigkeit eigenständig auseinandersetzen. Aufbauend auf der Zielsetzung, die unter Berücksichtigung ihrer Interessen erarbeitet wird, entwerfen sie das Versuchsprogramm und werten die Versuche aus. Ihre Ergebnisse werden dabei regelmäßig den Mitarbeitern

präsentiert und mit Ihnen diskutiert. Wir freuen uns auf Sie als engagierte/r FWJler/in.

 

 

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Christoph Tomann

Institut für Baustoffe (Betonermüdung)

Erleben Sie ein freiwilliges wissenschaftliches Jahr im Bereich der Betonermüdung - eine keinesfalls ermüdende Erfahrung. Die Entwicklung und der Einsatz von Hochleistungsbetonen mit stahlähnlichen Druckfestigkeiten ermöglicht das Konstruieren von

filigranen, schlanken Bauwerken. Gleichzeitig nimmt hierdurch das Verhältnis der ermüdungswirksamen Einwirkung auf das Bauteil/Bauwerk zu ständigen Lasten zu. Außerdem werden Bauwerke wie Windenergieanlagen aufgrund ihrer Nutzung hohen

Ermüdungsbeanspruchungen ausgesetzt. Am Institut für Baustoffe (IfB) beschäftigen sich zurzeit 5 wissenschaftliche MitarbeiterInnen und ein FWJ-ler mit verschiedenen Themen der Ermüdung. In experimentellen Untersuchungen werden kleinformatige Probekörper bis zum Versagen belastet und verschiedene Parameter (wie z.B.: Kraft, Verformung,

Oberflächentemperatur) aufgezeichnet. Auf das Ermüdungsverhalten von Beton gibt es verschiedene Einflüsse. Konkret beschäftigen wir uns mit der Belastungsfrequenz, den Umgebungsbedingungen (Prüfung unter Wasser), prüftechnischen Einflüssen (Temperaturentwicklung) und der Beanspruchungshöhe und -art. In ihrer Zeit als FWJ-ler_in können Sie hinter die Kulissen des Instituts-Alltags schauen, welcher neben theoretischen Arbeiten auch das experimentelle Arbeiten umfasst. Sie werden in Arbeitsprozesse der Ermüdungsgruppe mit einbezogen und lernen das Planen, Durchführen und Auswerten von

Versuchen kennen. Zusammen mit den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen sind Sie bei der Versuchsvorbereitung und -durchführung beteiligt. Dazu gehört auch die Einarbeitung in Mess- und Auswertesoftware, um die wissenschaftliche MitarbeiterInnen bei der Auswertung zu unterstützen. Nach einer Einarbeitungsphase bearbeiten Sie ein eigenes kleines Projekt

über einen Einfluss auf das Ermüdungsverhalten. Das genaue Thema legen wir gemeinsam fest. Neben dem Institutsalltag lernen Sie auch das Studentenleben kennen, in dem Sie ausgewählte Vorlesungen besuchen. Wir freuen uns auf Sie als FWJ-ler_in !

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Christoph Tomann

Institut für Kartographie und Geoinformatik

Kooperative Kartographie: Am ikg beschäftigen wir uns mit dem Erstellen hochgenauer Karten zur Navigation von Robotern. Dabei liegt der Fokus im Trend der Zeit auf autonomen Automobilen. Die Experimente mit selbstfahrenden Fahrzeugen in Deutschland waren nur Dank aktueller und genauer Vermessungen der Teststrecken möglich. Ziel des Projektes ist es automatisch die benötigten Karten aus Sensordaten wie Laserscanner und Kameras zu generieren. Um die Aktualität der Karten durch regelmäßige Updates zu garantieren werden diese serienmäßig verbauten Sensoren für

die Datenerfassung genutzt. Somit kann aus den Daten des zukünftigen Verkehrs kooperative eine umfangreiche Karte generiert werden, ohne teure extra Vermessungen zu benötigen. Herausforderungen des Projektes sind die Echtzeiterhebung der Daten, zukünftige Automobile sollen in der Lage sein die erfassten Daten zu klassifizieren und relevante Karteninformationen zu identifizieren. Ein weiterer Aufgabenbereich

liegt in der effizienten Kommunikation und Integration dieser Kartenupdates.

Der/die Praktikant/in wird beim Auswerten der Daten zur Kartenerstellung mitarbeiten und im Umgang mit einem Roboter Operating System (ROS) die Ergebnisse evaluieren. Außerdem wird sie/er existierende Programme erweitern und neue entwickeln. Vermittelt werden dabei über die wissenschaftliche Arbeitsweise hinaus, Kenntnisse im Programmieren, der Umgang mit Robotern und Sensoren, sowie Grundlagen der Datenverarbeitung. Der/die Praktikant/in wird den Auswertungsprozess von Sensordaten kennenlernen, das Erkennen von Objekten in Bildern und Punktwolken, wie auch die Strukturierung der Daten. Außerdem unternimmt der/die Praktikant/in erste

Schritte mit dem Robot Operating System, wie zum Beispiel die Nachrichtenübertragung und die Verwaltung von Paketen und Bibliotheken.

Insbesondere kann sich der/die Praktikantin auf die Teilnahme an spannenden Exkursionen mit Studierenden der Geodäsie und Geoinformatik und die Betreuung spannender Praxisprojekte des Navigaations- und Umweltrobotik-

Studienganges freuen.

 

Ansprechpartner:

M. Sc. Stefen Busch

 

 

 

Institut für Massivbau

Ziel: Planung und Durchführung von experimentellen Untersuchungen unter Einsatz verschiedenartiger Belastungs- und Messtechnik (hydraulisch und elektro-mechanisch, Messtechnik für die Messung von Verformungen, Dehnungen, Temperaturen, Schwingungen etc.) & Unterstützung bei wissenschaftlichen Arbeiten.

Hintergrund: Experimentelle Untersuchungen im Bauwesen thematisieren i. d. R. Baustofffestigkeiten oder das Tragverhalten von Konstruktionen. Die/der Bewerber/in für das Freiwillige Wissenschaftliche Jahr soll die/den Mitarbeiter/in bei den Planungen dieser Versuche (Voruntersuchungen, Zeichnungen und Konstruktionen) unterstützen.

Nach Einarbeitung soll sie/er auch eigenständige Aufgaben übernehmen. Nach Durchführung der Untersuchungen wird sie/er auch mit der Auswertung der Ergebnisse betraut.

Tätigkeiten: Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung verschiedener experimenteller Untersuchungen in der Versuchshalle. Vielseitige versuchstechnische Aufgabenbereiche (mathematisch, physikalisch, mechanisch, elektrotechnisch) sowie weitere Tätigkeiten (Literaturrecherche, Übersetzungen ins / aus dem Englischen, Präsentationserstellung etc.)

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. habil. Michael Hansen

Institut für Erdmessung

Analyse geodätischer Satellitendaten:

Am Institut für Erdmessung untersuchen wir Messungen der räumlichen und zeitlichen Variationen des Gravitationsfeldes der Erde. Unsere Gruppe analysiert insbesondere langjährige Zeitreihen der Satellitenmission GRACE, die das Gravitationsfeld der Erde global durch Sensorsysteme (Ranging, Beschleunigungsmesser, Rotationssensoren,...) erfasst.

Der Praktikant/die Praktikantin wird bei der Datenanalyse und Programmierung mitarbeiten. Im Lauf des Praktikums wird der Praktikant/die Praktikantin die Grundzüge der wissenschaftlichen Signalverarbeitung kennenlernen und einen Einblick in die wissenschaftliche Nutzung der Daten für die Erdsystem- und Klimaforschung erhalten.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Jakob Flury

 

 

Institut für Bauphysik

Das Institut für Bauphysik beschäftigt sich hauptsächlich mit Fragestellungen, die dem Thema „Bauphysik“, also den Themenbereichen Wärme-, Feuchte- Schall- und Brandschutz zuzuordnen sind. Die personelle Ausstattung umfasst derzeit einen Institutsleiter, fünf wissenschaftliche Mitarbeiter, drei Gastwissenschaftler und zwei Mitarbeiter in Verwaltung und Technik. Neben den Aufgaben in der Lehre werden von uns auch wissenschaftliche Untersuchungen mit praktischer Erprobung im Laborbereich durchgeführt.

Das Institut für Bauphysik verfügt über ein Labor im Universitätsbereich Schneiderberg, Appelstraße und in Hannover-Marienwerder, Merkurstraße 1 zur Untersuchung von Baukonstruktionen im großflächigen Versuch. Die Ausstattung des Instituts umfassen Prüfgeräte für Druck- und Zuguntersuchungen von z.B. Dämmstoffen, Bewitterungsprüfstand zur Temperaturerzeugung von -40°C bis +80°C und einen Windsog-Prüfstand für die zyklische Unterdruckbeaufschlagung

von Wandkonstruktionen. Zudem befindet sich in der Versuchshalle in Marienwerder eine Versuchseinrichtung zur Beurteilung des Tragverhaltens von lastabtragenden Wärmedämmplatten aus Polystyrol. Hier werden unter normierten klimatischen Randbedingungen das Druck- und Druck-/Schubverhalten von dicken bzw. mehrlagigen Wärmedämmstoffen für die Verlegung unterhalb von lastabtragenden Bodenplatten experimentell untersucht.

Für den/die Interessent/in ist vorgesehen, das gesamte Spektrum am Institut für Bauphysik kennenzulernen und vertiefend in den Bereich des Arbeitsgebietes der lastabtragenden Wärmedämmungen einzusteigen. Hierbei sind die anfallenden Arbeiten von der Vorbereitung der Versuche, der Versuchsdurchführung und der wissenschaftlichen Auswertung zu erbringen.

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing Torsten Richter

 

 

Institut für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft

Projekt Digitales Bauen: Ziel des Instituts für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft ist es, den Schwerpunkt Baumanagement und Digitales Bauen in Forschung und Lehre aufzubauen und zwar als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. In diesem Zusammenhang sind organisatorische Aufgaben sowie zuarbeitende Tätigkeiten zur Antragstellung und Abwicklung von Forschungsanträgen und Forschungsprojekten im Digitalen Bauen und im Baumanagement zu erledigen. Durch den Umgang mit Software des Digitalen Bauens werden wesentliche Einblicke in den Umgang mit digitalen Werkzeugen gewährt und ein Beitrag im Aufbau von Objektcontent, Modeldaten und Visualisierungen geleistet.

Das derzeit im Aufbau befindliche Digital Lab ermöglicht die Simulation der kollaborativen Zusammenarbeit verschiedener Projektrollen unter realitätsnahen Bedingungen zur Optimierung in Prozessgestaltung. Die z.Z. ebenfalls im Aufbau

befindliche Virtual Reality ermöglicht realitätsnahes Erleben von Bauwerken und Infrastruktur zur integralen Zusammenarbeit und Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz. Über die Forschung hinaus umfasst das Tätigkeitsfeld die aktive Unterstützung zur Vorbereitung und Durchführung von Vorlesungen und anderen Lehrveranstaltungen. Die Pflege sowie Entwicklung einer für die Lehre erforderlichen Literaturdatenbank fällt ebenfalls in den Aufgabenbereich.

Durch den umfänglichen Einblick in das Tätigkeitsfeld eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Bauingenieurwesens wird ein vertiefter Einblick in die Möglichkeiten des Studiums und des Ingenieurwesens gewährt.

 

Ansprechpartner:

 

Robert Hartung, M.Sc

Annette König

Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik

Mitarbeit im Projekt Water-Reuse in Industrieparks: In der Industrie werden große Wassermengen in unterschiedlichen Qualitäten benötigt. Dafür muss zum einen das natürlich vorkommende Wasser aufbereitet werden. Zum anderen muss das nach der Nutzung anfallende Abwasser gereinigt werden, bevor es z. B. durch die Einleitung in Flüsse wieder in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen darf. Gerade in wasserarmen Regionen kann es vorteilhaft sein, das Abwasser soweit aufzubereiten, dass es direkt als sauberes Wasser wieder genutzt werden kann. Das Projekt beschäftigt sich mit der Wiederverwendung von industriellem Abwasser mithilfe von "kaskadenartiger" Abwasserbehandlung in Industrieparks in Deutschland, China und Vietnam. Da in Industrieparks oft viele unterschiedliche „Wassernutzer“ nah beieinander sind, ist das Potenzial zur Wiederverwendung dort besonders groß. Eine Herausforderung für die Aufbereitung stellen u. a. biologisch schwer abbaubare Stoffe dar. Mit Labor- und halbtechnischen Versuchen soll erforscht werden, wie die Membrantechnik für die Entfernung dieser Stoffe verwendet werden kann. Aufgaben des/der Bewerbers/in bestehen in der Mithilfe der Durchführung von

Laborversuchen und der Analytik von Abwasserinhaltsstoffen. Zudem spielt das Datenmanagement eine wichtige Rolle innerhalb des Projektes. Große Datenmengen über den Industriepark und über Techniken zur Abwasserbehandlung werden im Projekt

gesammelt und müssen strukturiert in einer Datenbank abgelegt werden. Hier beschäftigt sich der/die Bewerber/in mit der Mithilfe bei dem Aufbau der Datenbank und dem Verwalten der gesammelten Daten. Auf der Grundlage dieser Daten soll zuletzt eine möglichst gute Verschaltung von Reinigungsverfahren für die kaskadenartige Wasser(wieder)verwendung und Abwasserbehandlung aus den vielen möglichen Verfahrenskombinationen ausgewählt werden. Dazu wird eine Methode entwickelt, die neben dem üblichen Kriterium der Kosten weitere Aspekte, wie zum Beispiel möglichst niedrige CO2-Emissionen und einen

möglichst geringen Energieverbrauch, bei der Bewertung berücksichtigt. Der/die Bewerberin wirkt unterstützend bei der Entwicklung dieser Methodik und der Implementierung in ein Computerprogramm mit.

 

Ansprechpartner:

Dr. Maike Beier

Institut für Baustoffe (Windenergie)

Freiwilliges wissenschaftliches Jahr am Institut für Baustoffe – Forschen für die Energiewende.

Die Energiewende ist aktuell ein politisch viel diskutiertes Thema und findet sich als Motivation in einer Vielzahl von derzeit laufenden und beantragten Forschungsprojekten wieder. Dabei haben Offshore Windenergieanlagen (OWEA) eine besondere Bedeutung für Forschungseinrichtungen des Bauwesens, da diese, aufgrund ihrer relativ schlanken Turmstruktur sowie den hohen dynamischen Belastungen aus Wind und Welle, neue Herausforderungen für Bemessung, Bauablauf und Überwachung stellen. Diese hohen Anforderungen ermöglichen bzw. erfordern es, innovative Materialien und/oder neuartige Konzepte einzusetzen. Am Institut für Baustoffe der Leibniz Universität Hannover existiert eine Arbeitsgruppe, die sich mit den Fragestellungen im Beriech der Offshore Windenergie befasst. Die Arbeitsgruppe "Windenergie" entwickelt zurzeit neben innovativen Gründungskonzepten für OWEA, Messsysteme für den Einsatz offshore und erforscht Verbindungstechniken für OWEA-Gründungsstrukturen. Die experimentellen Untersuchungen auf Material- und Bauteilebene stellen eine Besonderheit dar und sind wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeitsweise am Institut für Baustoffe. Weiterhin kooperiert das Institut für Baustoffe eng mit der Materialprüfanstalt im Bauwesen und verfügt dadurch über verschiedene Labore und Prüfmaschinen.

Als Mitglied der Arbeitsgruppe Windenergie soll die/der FWJler_in zunächst laufende Forschungsprojekte begleiten und nach einer Orientierungsphase eine eigene spezielle Forschungsfrage definieren und selbstständig bearbeiten. Die/Der FWJler_in wird in den Arbeitsprozess mit einbezogen und lernt die verschiedenen Arbeitsschritte, wie beispielsweise die Planung, Durchführung und Auswertung von Versuchen, kennen. Dadurch erhält die FWJlerIn einen Einblick in den Arbeitsalltag der wissenschaftlichen Mitarbeiter eines Instituts, an dem nicht nur theoretisch, sondern insbesondere auch experimentell gearbeitet wird. Die/Der FWJler_in erlernt systematisches Vorgehen und wissenschaftliches Arbeiten in einem universitären Umfeld. Wir freuen uns auf einen oder eine interessierte und engagierte FWJler_in

 

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Christoph Tomann

Institut für Baustoffe (Frischbeton)

Derzeit arbeiten rund 20 wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Baustoffe der Leibniz Universität Hannover. Ein großer Arbeitsschwerpunkt des Institutes ist die Betontechnologie, deren gleichnamigen Arbeitsgruppe momentan 4 wissenschaftliche

Mitarbeiter angehören. Der alte Baustoff Beton muss sich in der heutigen Zeit den individuellen Anforderungen moderner Bauwerke, wie Wolkenkratzer, lange Brücken oder Windenergieanlagen und deren immer filigraneren Strukturen anpassen. Beton übernimmt

nicht nur die tragende Aufgabe, sondern muss ästhetischen Anforderungen als Sichtbeton genügen und nachhaltig sein. Es bedarf besonderer Entwurfsstrategien, um diese Eigenschaften, wie die Stabilität gegen das Entmischen und die Pumpbarkeit von fließfähigen Betonzusammensetzungen, aber auch die Farbtongleichmäßigkeiten an Sichtbetonoberflächen und eine hohe Nachhaltigkeit, zu erreichen. Zur erfolgreichen Bearbeitung dieser baupraktisch relevanten Fragestellungen ist es erforderliche die Eigenschaften in experimentellen Untersuchungen zu entwickeln und durch physikalische und chemisch-mineralogische Ingenieurmodelle zu beschreiben. Der Lösung dieser Problemstellungen widmet sich die Arbeitsgruppe Betontechnologie.

In Ihrer Zeit als FWJler lernen Sie den Arbeitsalltag wissenschaftlicher Mitarbeiter an unserem Institut kennen, an dem theoretisch und experimentell gearbeitet wird. Sie werden in die Arbeitsprozesse der Arbeitsgruppe Betontechnologie einbezogen, so dass Sie die verschiedenen Arbeitsschritte von der Planung, über die Durchführung und die abschließende

Auswertung der Versuche kennenlernen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit Praxisanwendungen auf der Baustelle zu begleiten. Neben dem fachlichen Input gehört für uns auch ein angenehmes und familiäres Arbeitsklima dazu.

Nach einer Einarbeitungsphase haben Sie die Möglichkeit im Rahmen eines eigenen kleinen Projekts an einem Forschungsvorhaben zum Stabilitätsverhalten von (Frisch-) Betonen mitzuwirken. Dabei werden Sie sich sowohl mit dem Entwurf von Hochleistungsbetonen, als auch mit der Anwendung von modernen Prüfgeräten zur Beurteilung der Betonleistungsfähigkeit eigenständig auseinandersetzen. Aufbauend auf der Zielsetzung, die unter Berücksichtigung ihrer Interessen erarbeitet wird, entwerfen sie das Versuchsprogramm und werten die Versuche aus. Ihre Ergebnisse werden dabei regelmäßig den Mitarbeitern

präsentiert und mit Ihnen diskutiert. Wir freuen uns auf Sie als engagierte/r FWJler/in.

 

 

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Christoph Tomann

Institut für Baustoffe (Betonermüdung)

Erleben Sie ein freiwilliges wissenschaftliches Jahr im Bereich der Betonermüdung - eine keinesfalls ermüdende Erfahrung. Die Entwicklung und der Einsatz von Hochleistungsbetonen mit stahlähnlichen Druckfestigkeiten ermöglicht das Konstruieren von

filigranen, schlanken Bauwerken. Gleichzeitig nimmt hierdurch das Verhältnis der ermüdungswirksamen Einwirkung auf das Bauteil/Bauwerk zu ständigen Lasten zu. Außerdem werden Bauwerke wie Windenergieanlagen aufgrund ihrer Nutzung hohen

Ermüdungsbeanspruchungen ausgesetzt. Am Institut für Baustoffe (IfB) beschäftigen sich zurzeit 5 wissenschaftliche MitarbeiterInnen und ein FWJ-ler mit verschiedenen Themen der Ermüdung. In experimentellen Untersuchungen werden kleinformatige Probekörper bis zum Versagen belastet und verschiedene Parameter (wie z.B.: Kraft, Verformung,

Oberflächentemperatur) aufgezeichnet. Auf das Ermüdungsverhalten von Beton gibt es verschiedene Einflüsse. Konkret beschäftigen wir uns mit der Belastungsfrequenz, den Umgebungsbedingungen (Prüfung unter Wasser), prüftechnischen Einflüssen (Temperaturentwicklung) und der Beanspruchungshöhe und -art. In ihrer Zeit als FWJ-ler_in können Sie hinter die Kulissen des Instituts-Alltags schauen, welcher neben theoretischen Arbeiten auch das experimentelle Arbeiten umfasst. Sie werden in Arbeitsprozesse der Ermüdungsgruppe mit einbezogen und lernen das Planen, Durchführen und Auswerten von

Versuchen kennen. Zusammen mit den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen sind Sie bei der Versuchsvorbereitung und -durchführung beteiligt. Dazu gehört auch die Einarbeitung in Mess- und Auswertesoftware, um die wissenschaftliche MitarbeiterInnen bei der Auswertung zu unterstützen. Nach einer Einarbeitungsphase bearbeiten Sie ein eigenes kleines Projekt

über einen Einfluss auf das Ermüdungsverhalten. Das genaue Thema legen wir gemeinsam fest. Neben dem Institutsalltag lernen Sie auch das Studentenleben kennen, in dem Sie ausgewählte Vorlesungen besuchen. Wir freuen uns auf Sie als FWJ-ler_in !

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Christoph Tomann

Institut für Kartographie und Geoinformatik

Kooperative Kartographie: Am ikg beschäftigen wir uns mit dem Erstellen hochgenauer Karten zur Navigation von Robotern. Dabei liegt der Fokus im Trend der Zeit auf autonomen Automobilen. Die Experimente mit selbstfahrenden Fahrzeugen in Deutschland waren nur Dank aktueller und genauer Vermessungen der Teststrecken möglich. Ziel des Projektes ist es automatisch die benötigten Karten aus Sensordaten wie Laserscanner und Kameras zu generieren. Um die Aktualität der Karten durch regelmäßige Updates zu garantieren werden diese serienmäßig verbauten Sensoren für

die Datenerfassung genutzt. Somit kann aus den Daten des zukünftigen Verkehrs kooperative eine umfangreiche Karte generiert werden, ohne teure extra Vermessungen zu benötigen. Herausforderungen des Projektes sind die Echtzeiterhebung der Daten, zukünftige Automobile sollen in der Lage sein die erfassten Daten zu klassifizieren und relevante Karteninformationen zu identifizieren. Ein weiterer Aufgabenbereich

liegt in der effizienten Kommunikation und Integration dieser Kartenupdates.

Der/die Praktikant/in wird beim Auswerten der Daten zur Kartenerstellung mitarbeiten und im Umgang mit einem Roboter Operating System (ROS) die Ergebnisse evaluieren. Außerdem wird sie/er existierende Programme erweitern und neue entwickeln. Vermittelt werden dabei über die wissenschaftliche Arbeitsweise hinaus, Kenntnisse im Programmieren, der Umgang mit Robotern und Sensoren, sowie Grundlagen der Datenverarbeitung. Der/die Praktikant/in wird den Auswertungsprozess von Sensordaten kennenlernen, das Erkennen von Objekten in Bildern und Punktwolken, wie auch die Strukturierung der Daten. Außerdem unternimmt der/die Praktikant/in erste

Schritte mit dem Robot Operating System, wie zum Beispiel die Nachrichtenübertragung und die Verwaltung von Paketen und Bibliotheken.

Insbesondere kann sich der/die Praktikantin auf die Teilnahme an spannenden Exkursionen mit Studierenden der Geodäsie und Geoinformatik und die Betreuung spannender Praxisprojekte des Navigaations- und Umweltrobotik-

Studienganges freuen.

 

Ansprechpartner:

M. Sc. Stefen Busch

 

 

 

Institut für Massivbau

Ziel: Planung und Durchführung von experimentellen Untersuchungen unter Einsatz verschiedenartiger Belastungs- und Messtechnik (hydraulisch und elektro-mechanisch, Messtechnik für die Messung von Verformungen, Dehnungen, Temperaturen, Schwingungen etc.) & Unterstützung bei wissenschaftlichen Arbeiten.

Hintergrund: Experimentelle Untersuchungen im Bauwesen thematisieren i. d. R. Baustofffestigkeiten oder das Tragverhalten von Konstruktionen. Die/der Bewerber/in für das Freiwillige Wissenschaftliche Jahr soll die/den Mitarbeiter/in bei den Planungen dieser Versuche (Voruntersuchungen, Zeichnungen und Konstruktionen) unterstützen.

Nach Einarbeitung soll sie/er auch eigenständige Aufgaben übernehmen. Nach Durchführung der Untersuchungen wird sie/er auch mit der Auswertung der Ergebnisse betraut.

Tätigkeiten: Unterstützung bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung verschiedener experimenteller Untersuchungen in der Versuchshalle. Vielseitige versuchstechnische Aufgabenbereiche (mathematisch, physikalisch, mechanisch, elektrotechnisch) sowie weitere Tätigkeiten (Literaturrecherche, Übersetzungen ins / aus dem Englischen, Präsentationserstellung etc.)

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. habil. Michael Hansen

Institut für Erdmessung

Analyse geodätischer Satellitendaten:

Am Institut für Erdmessung untersuchen wir Messungen der räumlichen und zeitlichen Variationen des Gravitationsfeldes der Erde. Unsere Gruppe analysiert insbesondere langjährige Zeitreihen der Satellitenmission GRACE, die das Gravitationsfeld der Erde global durch Sensorsysteme (Ranging, Beschleunigungsmesser, Rotationssensoren,...) erfasst.

Der Praktikant/die Praktikantin wird bei der Datenanalyse und Programmierung mitarbeiten. Im Lauf des Praktikums wird der Praktikant/die Praktikantin die Grundzüge der wissenschaftlichen Signalverarbeitung kennenlernen und einen Einblick in die wissenschaftliche Nutzung der Daten für die Erdsystem- und Klimaforschung erhalten.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Jakob Flury

 

 

Institut für Bauphysik

Das Institut für Bauphysik beschäftigt sich hauptsächlich mit Fragestellungen, die dem Thema „Bauphysik“, also den Themenbereichen Wärme-, Feuchte- Schall- und Brandschutz zuzuordnen sind. Die personelle Ausstattung umfasst derzeit einen Institutsleiter, fünf wissenschaftliche Mitarbeiter, drei Gastwissenschaftler und zwei Mitarbeiter in Verwaltung und Technik. Neben den Aufgaben in der Lehre werden von uns auch wissenschaftliche Untersuchungen mit praktischer Erprobung im Laborbereich durchgeführt.

Das Institut für Bauphysik verfügt über ein Labor im Universitätsbereich Schneiderberg, Appelstraße und in Hannover-Marienwerder, Merkurstraße 1 zur Untersuchung von Baukonstruktionen im großflächigen Versuch. Die Ausstattung des Instituts umfassen Prüfgeräte für Druck- und Zuguntersuchungen von z.B. Dämmstoffen, Bewitterungsprüfstand zur Temperaturerzeugung von -40°C bis +80°C und einen Windsog-Prüfstand für die zyklische Unterdruckbeaufschlagung

von Wandkonstruktionen. Zudem befindet sich in der Versuchshalle in Marienwerder eine Versuchseinrichtung zur Beurteilung des Tragverhaltens von lastabtragenden Wärmedämmplatten aus Polystyrol. Hier werden unter normierten klimatischen Randbedingungen das Druck- und Druck-/Schubverhalten von dicken bzw. mehrlagigen Wärmedämmstoffen für die Verlegung unterhalb von lastabtragenden Bodenplatten experimentell untersucht.

Für den/die Interessent/in ist vorgesehen, das gesamte Spektrum am Institut für Bauphysik kennenzulernen und vertiefend in den Bereich des Arbeitsgebietes der lastabtragenden Wärmedämmungen einzusteigen. Hierbei sind die anfallenden Arbeiten von der Vorbereitung der Versuche, der Versuchsdurchführung und der wissenschaftlichen Auswertung zu erbringen.

 

Ansprechpartner:

Dr.-Ing Torsten Richter

 

 

Institut für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft

Projekt Digitales Bauen: Ziel des Instituts für Baubetrieb und Baubetriebswirtschaft ist es, den Schwerpunkt Baumanagement und Digitales Bauen in Forschung und Lehre aufzubauen und zwar als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. In diesem Zusammenhang sind organisatorische Aufgaben sowie zuarbeitende Tätigkeiten zur Antragstellung und Abwicklung von Forschungsanträgen und Forschungsprojekten im Digitalen Bauen und im Baumanagement zu erledigen. Durch den Umgang mit Software des Digitalen Bauens werden wesentliche Einblicke in den Umgang mit digitalen Werkzeugen gewährt und ein Beitrag im Aufbau von Objektcontent, Modeldaten und Visualisierungen geleistet.

Das derzeit im Aufbau befindliche Digital Lab ermöglicht die Simulation der kollaborativen Zusammenarbeit verschiedener Projektrollen unter realitätsnahen Bedingungen zur Optimierung in Prozessgestaltung. Die z.Z. ebenfalls im Aufbau

befindliche Virtual Reality ermöglicht realitätsnahes Erleben von Bauwerken und Infrastruktur zur integralen Zusammenarbeit und Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz. Über die Forschung hinaus umfasst das Tätigkeitsfeld die aktive Unterstützung zur Vorbereitung und Durchführung von Vorlesungen und anderen Lehrveranstaltungen. Die Pflege sowie Entwicklung einer für die Lehre erforderlichen Literaturdatenbank fällt ebenfalls in den Aufgabenbereich.

Durch den umfänglichen Einblick in das Tätigkeitsfeld eines wissenschaftlichen Mitarbeiters/einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Bauingenieurwesens wird ein vertiefter Einblick in die Möglichkeiten des Studiums und des Ingenieurwesens gewährt.

 

Ansprechpartner:

 

Robert Hartung, M.Sc

Annette König