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Betonkanu-Regatta: 1. Platz für das "Leibniz-Schwimmdock"

Betonkanu-Regatta: 1. Platz für das "Leibniz-Schwimmdock"

Team LUH 2019 Team LUH 2019 Team LUH 2019
© Werner
Sieger-Team Sieger-Team Sieger-Team
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Bootsparade Bootsparade Bootsparade
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Bootsparade Bootsparade Bootsparade
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Damen-Mannschaft Damen-Mannschaft Damen-Mannschaft
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Herren-Mannschaft Herren-Mannschaft Herren-Mannschaft
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Bei der 17. Betonkanu-Regatta in Heilbronn erzielte das Team der Leibniz Universität Hannover zum ersten Mal den 1. Platz in der "Offenen Klasse" und einen 3. Preis im neu ausgelobten Social-Media-Wettbewerb.

Zum Schluss wurde es noch einmal spannend: Schwimmt es oder schwimmt es nicht? Das "Leibniz-Schwimmdock", so hatten 27 Studierende des Bau- und Umweltingenieurwesens ihr Spaßboot für die 17. Betonkanu-Regatta getauft. Im Neckar in Heilbronn wurde es dann am 28. Juni zum ersten Mal zu Wasser gelassen. Die Arbeit von 8 Monaten hatte sich gelohnt: Mit dem Leibniz-Schwimmdock, welches bei Abmessungen von 6 x 3 Metern und einem Gesamtgewicht von ca. 3,2 Tonnen als "Erste-Hilfe-Station" Betonkanus mit einer Auftauch- und Absenkfunktion aus dem Wasser heben konnte, erzielten die Studierenden einen hervorragenden 1. Platz in der offenen Klasse. Damit konnte sich das Team der Leibniz Universität Hannover gegen namhafte Konkurrenz aus dem In- und Ausland durchsetzen.

Auch beim Kanurennen am 29. Juni kamen die Damen mit ihrem Rennkanu "Pon" bis in die Zwischenläufe und schlossen den Wettkampf unter den Top 10 Teams ab. Das starke Herrenteam in seinem ca. 50 kg schwere Rennkanu schied leider aufgrund einer 20-sekündigen Zeitstrafe frühzeitig aus. Die für die Betreuung verantwortlichen wissenschaftliche Mitarbeiter Tabea von Bronk und Dries Beyer betonten, dass solch ein gutes Ergebnis nur durch die gute Zusammenarbeit der Studierenden zu erreichen war.

Seit November haben die Studierenden an den Booten gearbeitet - vom Entwurf bis zur Konstruktion und dem Bau der Boote. Wer wollte, konnte die Entstehung der Boote fast live über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube miterleben und zum Beispiel lernen, wie man vor der Betonage eine maßgefertigte Bewehrung herstellt. Dafür wurde das Team mit einem 3. Platz im Social-Media-Wettbewerb ausgezeichnet.

Nebenbei haben die Studierenden so auch einiges für das spätere Berufsleben gelernt, beispielsweise im Projektmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Baustoffe unterstützten die Studierenden von Anfang an.

Die Betonkanu-Regatta wird alle zwei Jahre vom InformationsZentrum Beton im Auftrag der deutschen Zement- und Betonindustrie an wechselnden Orten organisiert. Die 100 Teams kommen von Universitäten, Fachhochschulen und anderen Institutionen aus dem In- und Ausland, an denen Betontechnik gelehrt wird. Studierende des Bau- und Umweltingenieurwesens an der Leibniz Universität Hannover nehmen seit Jahren daran teil.

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