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"Kulturerbe Konstruktion": Neues DFG-Schwerpunktprogramm

"Kulturerbe Konstruktion": Neues DFG-Schwerpunktprogramm

Brückenkonstruktion aus Stahl Brückenkonstruktion aus Stahl Brückenkonstruktion aus Stahl
© Pixabay/manyPictures

"Kulturerbe Konstruktion - Grundlagen einer ingenieurwissenschaftlich fundierten und vernetzten Denkmalpflege für das bauliche Erbe der Hochmoderne" lautet der Titel eines Schwerpunktprogramms (SPP), das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neu einrichtet. Das gab die DFG am 1. April 2019 bekannt.

Koordinator des SPP wird Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz von der TU Cottbus-Senftenberg. Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie, ist Mitglied im Programmausschuss zusammen mit Prof. Dr. rer. oec. habil. Thomas Hänseroth (TU Dresden), Prof. Dr.-Ing. Silke Langenberg (Hochschule München) und Prof. Dr. phil. habil. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar).

Die Bauten der Hochmoderne(etwa 1880 bis 1970) sind in ihrem Bestand stark gefährdet. Eine wesentliche Ursache dafür sind inhaltliche und methodische Forschungsdefizite. Es fehlen bautechnikgeschichtliche, denkmaltheoretische und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen – sowohl für die Bewertung als auch für die Bewahrung. Hier will das Schwerpunktprogramm "Kulturerbe Konstruktion" disziplinübergreifend zwischen Geschichtswissenschaften, Denkmalpflege und Bauingenieurwesen ansetzen.

Insgesamt richtet die DFG 14 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2020 ein. In den kommenden Monaten werden die Verbünde einzeln von der DFG ausgeschrieben, sodass entsprechende Förderanträge zum jeweiligen Hauptthema gestellt werden können.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung der DFG