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Modellwellenkanal in Hannover: Deutschlandweit einzigartige Versuchseinrichtung

Modellwellenkanal in Hannover: Deutschlandweit einzigartige Versuchseinrichtung

© FBG
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v.l.n.r.: Timo Haase (Forschungsreferat des BMWi), Prof. Dr.-Ing. Nils Goseberg (TU Braunschweig), Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla (TU Braunschweig), Prof. Dr.-Ing. Torsten Schlurmann (LUH), Dr. Christoph Strutz (LUH) (Fotos: FBG)
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Am 19. Februar 2019 wurde am Forschungszentrum Küste in Hannover ein Modellwel­lenkanal eingeweiht. Der miniGWKplus im Maßstab 1:10 ist ein Modell des Großen Wellenkanals (GWK) in seiner künftigen Ausbaustufe. So können Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler bereits jetzt das Zusammenspiel von Wellen und Strömungen untersuchen.

Die Erstellung des Modellwellenkanals sowie die kommende Erweiterung der großen Anlage (GWKplus) erfolgen im Großforschungs­projekt "marTech" in Zusammenarbeit der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig. Darüber hinaus können im Modell Steuerungsmechanismen für den später folgenden GWKplus optimiert werden.

Der am Forschungszentrum Küste (FZK) in Hannover vorhandene Große Wellenkanal (GWK) wird durch eine neue Wellenmaschine, eine umlaufende Strömungsanlage sowie einen Tiefteil zu einem weltweit einmaligen Forschungsgroßgerät erweitert (GWKplus). Um bereits während der Bauzeit für den GWKplus die dort stattfindenden Prozesse zur Interaktion von Wellen und Strömung ausführlich zu untersuchen und die Steuerungsalgorithmen für den zukünftigen GWKplus zu optimieren, wurde am Standort Marienwerder in unmittelbarer Nähe zum Forschungszentrum Küste ein originalgetreuer Nachbau des späteren GWKplus im Maßstab 1:10 errichtet.

Dieser Modellwellenkanal (miniGWKplus) verfügt auch über eine Wellenmaschine, eine Strömungsanlage sowie einen Tiefteil. In dieser Versuchseinrichtung ist es möglich, die wechselseitigen Beeinflussungen von Wellen und Strömungen systematisch und detailliert zu untersuchen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse sind essentiell für die optimale Generierung und Analyse von Wellen im zukünftigen GWKplus. Mit dem miniGWKplus wird daher ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg des Gesamtvorhabens "marTech" geleistet.

Das Forschungsvorhaben "marTech"

Die Leibniz Universität Hannover und die TU Braunschweig führen das gemeinsame Großforschungsprojekt "Erprobung und Entwicklung maritimer Technologien zur zuverlässigen Energieversorgung (marTech)" durch. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).

(Quelle: LUH)

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