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Studium im Ausland

Studierende der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik können bereits im Studium wertvolle Auslandserfahrungen sammeln. Im Rahmen des europäischen ERASMUS-Programms, aber auch an Partneruniversitäten der Leibniz Universität werden Auslandsaufenthalte gefördert.

ERFAHRUNGSBERICHTE

  • Ein Semester in Norwegen

    Von Paul Czioska

    Anfang Juni 2011 war es soweit: meine Bewerbung um einen Austausch-Studienplatz an der norwegischen technisch-naturwissenschaftlichen Universität (NTNU) Trondheim wurde angenommen, so dass ich mich bereits knapp 2 Monate später auf den Weg in Richtung hoher Norden aufmachen konnte. Da die NTNU keine Partneruniversität unserer Universität ist, konnte ich leider nicht am Erasmus-Programm teilnehmen, aber zum Glück bietet die Uni Hannover mit dem Promos-Stipendium eine gute Alternative an.

    Die Stadt Trondheim

    Trondheim liegt knapp 350 km südlich des Polarkreises am Trondheimsfjord, ist mit rund 170.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Norwegens und das größte Zentrum für Wirtschaft und Verwaltung in ganz Mittelnorwegen. Neben jeder Menge Kultur, vielen Studenten und viel Sport gibt es noch weitere bekannte Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Nidarosdom, die Skisprungschanze oder die nördlichste Straßenbahn der Welt.

    Speicherhäuser am Ufer der Nidelva

    Einzug und Einführungswoche

    Die Wohnungssituation in Trondheim ist allgemein sehr angespannt, doch zum Glück hatte mir ein Norweger noch in Deutschland ein privates Wohnheim in Trondheim vorgeschlagen, bei dem ich noch ein Zimmer bekam. Der große Vorteil war, dass dort fast nur norwegische Studenten wohnten und sich die Küche teilten. Es wurde also (fast) immer Norwegisch gesprochen - eine echte Herausforderung ;-)

    Sehr gewöhnungsbedürftig war gerade am Anfang das norwegische Preisniveau. Lebensmittel sind in Norwegen schon relativ teuer, aber insbesondere Dienstleistungen (wie z.B. Friseurbesuche oder Restaurants) setzen dem Ganzen dann die Krone auf (im wahrsten Sinne des Wortes).

    In der Einführungswoche an der NTNU wurden zahlreiche Aktivitäten angeboten, um die Stadt und andere Studenten aus der ganzen Welt kennen zu lernen. Dabei wurden auch mehrere Wandertouren durch die sumpfigen Berggebiete in der Umgebung angeboten - eine prima Gelegenheit, beim Wandern und Pilze-Sammeln andere Studenten kennen zu lernen. Außerdem war die Hilfestellung zur Erledigung aller Formalitäten sehr gut.

    Das Studium

    Über dem Stadtzentrum liegt weithin sichtbar das Hauptgebäude der NTNU, von Studenten und Dozenten auch gerne "Harry-Potter-Gebäude" genannt, wohl wegen der Ähnlichkeit zu Hogwarts. Ich habe mich für drei Master-Kurse mit je 7,5 CreditPoints entschieden. Da die Geomatik-Abteilung an der NTNU nur sehr klein ist, habe ich dort nur ein Kurs gewählt und die anderen Fächer rein nach Interesse ausgesucht. Alle Vorlesungen im Master-Level werden auf Englisch gehalten, so dass auch ausländische Studierenden einfach daran teilnehmen können. In jedem Fach gab es außerdem Übungen, die in Gruppenarbeit gelöst werden sollten. Das Arbeiten in internationalen Gruppen hat dann auch echt Spaß gemacht. Generell ist die Betreuungssituation an der NTNU sehr gut, die Professoren haben immer ein offenes Ohr für jedes Anliegen und sind sehr hilfsbereit

    "Harry-Potter-Gebäude" und Studentersamfundet. Quelle: Wikipedia

    Das Studentenleben

    Unter Trondheims 170.000 Einwohnern befinden sich etwa 30.000 Studenten, und das merkt man deutlich in der Stadt. Das wichtigste studentische Gebäude ist das Studentersamfundet, der zentrale Treffpunkt der Studentengesellschaft und sämtlicher Studentenorganisationen in Trondheim. Hier finden während der Vorlesungszeit beinahe täglich alle möglichen Arten von Veranstaltungen statt: Partys, Live-Konzerte, Filmvorstellungen, politische Diskussionen oder einfach nur Quiz-Abende, außerdem tagen hier alle Gremien der Hochschulpolitik. Als Student führt dort kein Weg vorbei.

    Hochschulsport

    Sport hat in Norwegen einen hohen Stellenwert, dementsprechend ist auch der Sportverein der Universität Trondheim, NTNUI, sehr groß und hat ein riesiges Angebot: von Skifahren über Kraftsport bis hin zu Wandertouren. Für mich persönlich war dabei die Orientierungslauf-Sparte besonders interessant - mit über 140 Mitgliedern ist das schon ein Unterschied zur relativ kleinen Hochschulsportgruppe an der Leibniz Universität. Generell war der Hochschulsport aber eine sehr gute Gelegenheit, mit Norwegern in Kontakt zu kommen und das gelernte Norwegisch auch mal in der Praxis anzuwenden.

    Außerdem werden die Norweger ja bekanntlich bereits mit Skiern geboren, so dass die meisten von ihnen nach dem ersten Schneefall nur noch per Ski unterwegs sind, teilweise sogar auf ihrem täglichen Weg zur Uni. Sehr praktisch: die Loipe begann direkt vor meinem Wohnheim.

    Orientierungslauf
    Skilanglauf im Dunkeln

    Hüttentouren

    Die Universität Trondheim ist vermutlich die einzige Universität weltweit, die ein großes Netzwerk aus kleinen Hütten in der Umgebung besitzt, die man als Student mieten kann. Insgesamt gibt es 24 solcher Hütten, von denen jede so ihre Eigenheiten hat. Es gibt sie in allen Größen: vom kleinen "Erdhügel mit Eingang" für 2 Personen bis zum großen Haus am See mit Platz für 24 Leute, und es gibt alle Schwierigkeitsgrade bei der Erreichbarkeit der Hütten: vom Parkplatz direkt vor der Tür bis hin zur 5-stündigen Wandertour ohne markierte Wege. Da die meisten Hütten aber recht abgelegen sind, zählen eine gute Karte, ein Kompass und ausreichend Erfahrung beim Orientieren zur Pflichtausstattung, um erfolgreich zu einer Hütte zu gelangen.

    Die Ausstattung der Hütten ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Jede Hütte besitzt als Mindestausstattung einen kleinen Ofen zum Heizen und Kochen, außerdem ausreichend Geschirr, eine Säge und eine Axt. Manche Hütten haben auch noch Gitarren, Waffeleisen oder sogar eine Sauna, die mit selbst geschlagenem Holz bedient werden kann.

    Ausflüge

    Norwegen ist ein landschaftlich spektakuläres Land mit vielen reizvollen Gegenden und den unterschiedlichsten Geländeformen. Im Süden Trondheims befinden sich die berühmten norwegischen Fjorde, beispielsweise der Geirangerfjord, und viele Hochebenen wie Trollheimen oder Dovrefjell. Im Norden von Trondheim, etwas nördlich des Polarkreises, liegen die Lofoten, eine exponierte Inselgruppe im Nordpolarmeer, die für ihre hohen, schroffen Felsen bekannt sind, die steil aus dem Meer emporragen.

  • Auslandsstudium in Melbourne

    Von Jan Dirk Wegner

    Am Montag, den 21. Februar 2005 um 18:00 Uhr ging es, nach erfolgreicher Absolvierung letzter Prüfungen des fünften Semesters, bei Schneegestöber und Dunkelheit endlich los auf die andere Seite der Erde. Die erste Etappe mit dem Flugzeug führte von Bremen nach Frankfurt. Von dort ging es weiter nach Singapur, um dann nach insgesamt 26 Stunden Flug am 23. Februar mittags in Melbourne zu landen. Sonnenschein, 30°C im Schatten und ein sehr freundlicher australischer Taxifahrer begrüßten mich am Melbourne Tullamarine Airport. Nachdem weitere ausländische Studenten eingesammelt werden konnten, wurde ich zu einem Studentenheim gefahren, wo ich über das Internet ein halbes Jahr zuvor die eine Hälfte einer kleinen Wohnung reserviert hatte. Dort traf ich auf meinen Zimmergenossen Nathan, US-Amerikaner aus Michigan. Nachdem mein Rucksack erstmal verstaut, die Sonnenbrille ausgepackt und die Kleidung auf Sommer umgestellt war, konnte es mit Australien losgehen. Hier sollte für die nächsten neun Monate mein zu Hause sein und ich konnte es gar nicht abwarten, mit einer Erkundung Melbournes zu beginnen.

    Melbourne liegt an der Port Phillip Bay, einer großen Bucht im Süden Victorias, einem von insgesamt sieben states Australiens. Victoria liegt im Südosten des Kontinents und ist nach Tasmanien flächenmäßig der kleinste state, jedoch der am dichtesten bevölkerte, wenn man vom ACT („Australian Capitol Territory“) Canberra absieht. Das Klima ist für australische Verhältnisse mild. Im Sommer sind jedoch Temperaturen bis 40°C möglich, wobei die Luftfeuchtigkeit niedrig ist. Im Winter wird es nicht viel kälter als 5°C und es regnet relativ häufig. Dafür kann es im Sommer zu langen Trockenperioden kommen.

    Die Twelve Apostels an der Great Ocean Road im Süden Victoria (Bild: Jan Dirk Wegner)

    Meine ersten Tage verbrachte ich mit dem Einschreiben für Kurse aus dem Angebot des Geomatics Department, wo ich sehr freundlich willkommen geheißen wurde und sofort große Unterstützung erfuhr. Für jedes Semester sind 50 Kreditpunkte vorgesehen. Die meisten Kurse haben einen Umfang von 12,5 Kreditpunkten, sodass jedes Semester insgesamt vier Kurse belegt werden. Jeder Kurs besteht aus Vorlesungen und Übungen. Alle Übungen werden benotet und fließen meistens zu 40% in die Endnote des Kurses ein. Die restlichen 60% der Benotung ergeben sich aus einer dreistündigen, schriftlichen Klausur. Jedes Semester besteht aus zwölf Vorlesungswochen, die von zwei Wochen „easter break“ bzw. „spring break“ unterbrochen werden. Nach einwöchiger Vorbereitungszeit zu Ende der Vorlesungszeit beginnt der dreiwöchige Prüfungszeitraum. Im Gegensatz zu deutschen Verhältnissen finden die Prüfungen der Geodäten nicht in kleinem Rahmen statt, sondern meistens zusammen mit 3000 weiteren Studenten aller Fachbereiche. Prüfungsort ist das „Royal Exhibition Centre“, eine riesige Halle aus dem 19. Jahrhundert.

    Das Geomatics Studium an der University of Melbourne dauert vier Jahre und führt zu einem Bachelor Abschluss. Viele Studenten absolvieren jedoch einen fünf Jahre dauernden „combined degree“ und kombinieren so Geomatics mit einem weiteren Fach wie „computer sciences“ oder „architecture“. Auch zunächst abwegig erscheinende Kombinationen mit z.B. Japanisch sind üblich.

    Ball der Melbourner Geomatics Fachschaft MUGS (Bild: Jan Dirk Wegner)

    Neben einem anspruchsvollen Studium ist jedoch immer genug Zeit für die Erkundung des roten Kontinents geblieben. Einer meiner ersten Trips führte mich in den Norden Victorias, an die Ufer des Murray River. Unter uralten Eukalyptusbäumen wurde am Ufer gezeltet und zum ersten Mal kam bei mir echtes „outback feeling“ auf. Temperaturen um 30°C, baden im Fluss, abendliche Lagerfeuer, das Kreischen von Kakadus hoch oben in den Bäumen und Ausflüge in das nahe gelegene Outbackstädtchen Echuca lassen mir diese erste Tour unvergesslich werden. Im Mai folgte eine Reise nach Tasmanien, eines der für mich beeindruckensten Erlebnisse. Hoch oben über Hobart auf dem Mount Wellington zu stehen, den Blick bei hervorragend klarer Sicht nach Süden zu richten und sich als nächste Landmasse die Antarktis vorzustellen, war unbeschreiblich. Weitere Reisen führten mich mit dem Auto die Ostküste hinauf ins tropische Cairns, sowie nach Neuseeland.

    Wochenenden wurden mit Ausflügen in die nähere Umgebung oder mit Surfen verbracht. Unendlich lange, menschenleere Sandstrände sind innerhalb von zwei Stunden Fahrt gut zu erreichen und sind der ideale Kontrast zur pulsierenden Metropole Melbourne. 4,5 Millionen Einwohner aus allen Ländern der Erde machen Melbourne zu einem Schmelztiegel der Kulturen. Mein australischer Alltag gestaltete sich entsprechend international, angefangen beim Strassenbahnfahrer aus Bangladesch auf dem Weg zur Universität, über japanisches Sushi zum Lunch bis zum abendlichen Salsatanz im kubanischen Klub. Außerdem haben Kommilitonen und Dozenten aus aller Welt meine Zeit am Geomatics Department sehr abwechslungsreich und spannend gemacht.

    Vor einem See in den Dünen von Frazer Island, Queensland (Bild: Jan Dirk Wegner)

    Genau wie bei deutschen Geodäsie-Studiengängen hat sich als hervorragende Kontaktbörse die Melbourner Geomatics-Fachschaft herausgestellt (MUGS: Melbourne University Student Society). Bei gemeinsamen Grillfesten, Aussi Footballturnieren und Bällen konnte ich schnell australische Kontakte knüpfen. Ein Höhepunkt meiner Zeit in Australien ist sicher die Teilnahme am „Dynamic Planet“ Kongress in Cairns gewesen. Mit Unterstützung meiner Hannoveraner Professoren und des DVW konnte ich wissenschaftliche Diskussion und internationalen Wissensaustausch auf höchstem Niveau miterleben. Die große Bandbreite der Themen, ihre herausragende Relevanz für ein besseres Verständnis des Systems Erde und nicht zuletzt interessante Kooperationen mit verwandten Fachbereichen haben mich sehr fasziniert.

    Am 25. November 2005 um 10:00 Uhr bin ich bei Schneetreiben wieder in Bremen gelandet. Mitgebracht habe ich außer Souvenirkoalas eine völlig neue Perspektive der Geodäsie, viele neue Freundschaften, Begeisterung für globale wissenschaftliche Kooperation sowie großes Selbstvertrauen. Das Erkennen umfassender Zusammenhänge auf fachlicher wie menschlicher Ebene hat mir viele neue Impulse gegeben und mich sehr glücklich gemacht. Meine internationalen Kontakte dauern an und erste Besuche in Ecuador, Chile und den USA sind fest anvisiert.

    Auf der Spitze des Mount Wellington mit Sicht auf Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens (Bild: Jan Dirk Wegner)

    1. Warum hast du dich für einen Auslandsaufenthalt während deines Studiums entschieden? Warum gerade Frankreich?

    Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums war immer mein Ziel, um die Studien- und Forschungsmöglichkeiten in anderen Ländern kennen zu lernen und so mein Studiengebiet auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. In der Schule hat mir der Französischunterricht immer sehr viel Spaß gemacht. Durch die Teilnahme an einem Schüleraustausch in die Bretagne, an einem weiteren Studienaufenthalt in Südfrankreich während meiner Schulzeit sowie durch einige Urlaubsaufenthalte habe ich Frankreich näher kennen und schätzen gelernt. Verbunden mit dem Wunsch, auch mal für einen etwas längeren Zeitraum im Ausland zu leben, habe ich mich schließlich dazu entschieden, ein externes Semester in Frankreich zu verbringen, um meine Französischkenntnisse zu verbessern, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Kontakte zu knüpfen.

    Von der fachlichen Seite her haben mich in meinem Studium die Themengebiete globale Bezugssysteme und geodätische Raumverfahren (GPS, VLBI, SLR, …) sehr interessiert. Herr Prof. Kutterer hat mir schließlich den Kontakt zum Laboratoire de Recherche en Géodésie (LAREG) des Institut Géographique National (IGN) in Paris vermittelt, an dem ich dann meine Diplomarbeit geschrieben habe. Am LAREG wird in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Forschungseinrichtungen der Internationale Terrestrische Bezugsrahmen (ITRF) realisiert.

  • Ein Semester in Paris

    Ein Interview mit Eiko Münstedt

    Ein Auslandsaufenthalt ist eine großartige Gelegenheit, ein fremdes Land und dessen Kultur kennen zu lernen. Eiko Münstedt entschied sich, im Rahmen eines Auslandssemesters seine Diplomarbeit zu schreiben und verbrachte das 10. Semester in Frankreich. Hier berichtet er über seine Erfahrungen und Erlebnisse in der Metropole Paris.

    1. Warum hast du dich für einen Auslandsaufenthalt während deines Studiums entschieden? Warum gerade Frankreich?

    Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums war immer mein Ziel, um die Studien- und Forschungsmöglichkeiten in anderen Ländern kennen zu lernen und so mein Studiengebiet auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. In der Schule hat mir der Französischunterricht immer sehr viel Spaß gemacht. Durch die Teilnahme an einem Schüleraustausch in die Bretagne, an einem weiteren Studienaufenthalt in Südfrankreich während meiner Schulzeit sowie durch einige Urlaubsaufenthalte habe ich Frankreich näher kennen und schätzen gelernt. Verbunden mit dem Wunsch, auch mal für einen etwas längeren Zeitraum im Ausland zu leben, habe ich mich schließlich dazu entschieden, ein externes Semester in Frankreich zu verbringen, um meine Französischkenntnisse zu verbessern, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Kontakte zu knüpfen.

    Von der fachlichen Seite her haben mich in meinem Studium die Themengebiete globale Bezugssysteme und geodätische Raumverfahren (GPS, VLBI, SLR, …) sehr interessiert. Herr Prof. Kutterer hat mir schließlich den Kontakt zum Laboratoire de Recherche en Géodésie (LAREG) des Institut Géographique National (IGN) in Paris vermittelt, an dem ich dann meine Diplomarbeit geschrieben habe. Am LAREG wird in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Forschungseinrichtungen der Internationale Terrestrische Bezugsrahmen (ITRF) realisiert.

    2. Hattest du Unterstützung bei der Organisation?

    Mit der Organisation und Vorbereitung meines Auslandssemesters habe ich während des 8. Semesters begonnen. Zur sprachlichen Vorbereitung habe ich am Fachsprachenzentrum der Uni Hannover zwei Französischkurse belegt, um meine Sprachkenntnisse wieder aufzufrischen. Einige der Kursmitglieder hatten schon ein oder mehr Semester in Frankreich verbracht. Sie konnten mir dadurch wertvolle Tipps für meine Vorbereitungen geben. Des Weiteren habe ich im 9. Semester einen dreitägigen Kurztrip nach Paris unternommen, um vor Ort schon mal  einige Vorbereitungen (z.B. Zimmersuche) für mein bevorstehendes Auslandssemester zu treffen. Bei dieser Gelegenheit war ich natürlich auch am LAREG, um meinen Betreuer und alle anderen Mitarbeiter des Institutes persönlich kennen zu lernen. Ich wurde dort sehr freundlich empfangen und erfuhr sofort große Unterstützung für all meine Anliegen und Fragen hinsichtlich der Organisation meines Auslandssemesters.

BEI FRAGEN RUND UMS AUSLAND

Dipl.-Ing. Tanja Grönefeld
Austausch-Koordination
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Nienburger Straße 1
30167 Hannover
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