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Forschungsschwerpunkt Digital Earth

Zwei Wissenschaftler stehen neben einem Roboterarm, mit dem GNSS-Antennen kalibiert werden können.
Foto: C. Bierwagen / FBG

Der Forschungsschwerpunkt "Digital Earth" umfasst Forschungsarbeiten zum Messen (Sensorik) – Verstehen – Modellieren – Prognostizieren – Visualisieren – Verteilen von komplexen raum-zeitlichen Informationen und Prozessen auf und unter der Erdoberfläche. Hierbei wird auf unterschiedlichen Skalen von globalen über regionalen und lokalen bis hin zu makros- und mikroskopischen Ausdehnungen auf der ganzen Bandbreite der zeitveränderlichen Prozesse und Dynamiken geforscht.

Dies umfasst das Erdschwerefeld, Umweltveränderungen, Niederschlagsszenarien und Abflussbildung sowie Precision Farming oder Smart Cities, das Monitoring von Gebäudedeformationen und die dreidimensionale Erfassung von Bauteil- und Baustoffschädigungen auf der Mikro- und Nanoebene oder das Bilanzieren von Transportprozessen im Küstenraum.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln und verwenden mathematisch-statistische und skalierte physikalische Modelle und neuartige Messmethoden. Konzepte der Künstlichen Intelligenz und von Big Data werden weiterentwickelt. Infrastruktur und Geodaten miteinander zu verknüpfen ist ein weiterer wichtiger Ansatz, beispielsweise für die Robotik und die präzise Navigation.