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Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

 

Die Vision einer klima- und ressourcenschonenden Zukunft ist nicht neu. Innovative Konzepte verbunden mit modernen ingenieurtechnischen Möglichkeiten forcieren gerade in jüngerer Vergangenheit die Realisierung dieser ehrgeizigen Ziele. Öffentliche Debatten sowie Studien zu globalen Klima- und Ressourcenentwicklungen führen die Notwendigkeit der Erschließung erneuerbarer Energiequellen vor Augen.

Das Energieforschungszentrum Niedersachsen mit Zentrum in Clausthal siedelt die Kompetenzen für Erneuerbare Energien in Hannover an. In der Tat baut die Fakultät Bauingenieurwesen und Geodäsie durch interdisziplinäre Forschungsaktivitäten die seit Jahren führende Position des Standortes Hannover auf dem Gebiet Erneuerbare Energien und Energieeffizienz weiter aus. Ein Dutzend beteiligter Institute der Fakultät spiegelt diese Stärke wieder. Fakultätsübergreifende Aktivitäten in der Grundlagenforschung tragen ebenso zu richtungweisenden Lösungskonzepten bei wie anwendungsorientierte Kooperationen mit Industriepartnern.

Das Leibniz Forschungszentrum Energie 2050 (LiFE)  verfolgt das Ziel, Forschungsbeiträge für ein nachhaltiges, finanzierbares und zuverlässiges Energiesystem zu leisten. Dabei steht der Transformationsprozess von einem System mit großen, konventionelle Erzeugungsanlagen hin zu einem System mit vielen kleinen, dezentralen Erzeugungsanlagen auf Basis von erneuerbaren Energien im Fokus.

Hier finden Sie:

Forschungsgebiete und Akteure

Forschungsgebiete

Windenergie

Auf dem Gebiet Windenergie hat die vom BMU geförderten Forschergruppe GIGAWIND eine Vorreiterrolle übernommen und deckt bereits wesentliche umwelt- und bautechnische Aufgabenbereiche der Offshore-Windenergie ab.

Aus ihr sind weiterführende Forschungsaktivitäten im Bereich Standardisierungsverfahren Hydroschall hervorgegangen sowie das Zentrum für Windenergieforschung (ForWind) an den Universitäten in Oldenburg und Hannover. ForWind gewährleistet eine interdisziplinäre Vernetzung der Windenergieforschung und industriellen Anwendungen und vertritt die Forschungsstandorte in der international aktiven Windenergiebranche.

Die soliden Rahmenbedingungen ermöglicht es der Fakultät, Spitzenforschung auf unterschiedlichen Fachgebieten zu betreiben. Verbundprojekte mit Firmen der Bauindustrie und Herstellerfirmen wie z. B. OGOWin sichern die direkte wirtschaftliche Verwertung der Forschungsergebnisse. Mit der European Academy of Wind Energy (EAWE)  ist der internationale Austausch gewährleistet.

Für die Nutzung der Windenergie bieten die Hersteller immer größere und leistungsstärkere Anlagen an. Mit zunehmender Anlagengröße verlangen Wind und Wetter der Statik von Bauwerken und Anlagenkomponenten immer mehr ab. Um die als Türme und Fundamente eingesetzten Bauteile vorab testen und optimieren zu können, eröffnete 2014 das Testzentrum Tragstrukturen . Hier werden Komponenten aus Stahl, Beton und weiteren Materialien auf Biegen und Brechen gefordert.

 

Weitere Beispiele aktueller Forschungsarbeiten sind 

 


Weitere Forschungsprojekte entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Institute. 

Auch die Lehre profitiert von den ausgeprägten Stärken der Fakultät: Aktuelle Forschungsergebnisse werden sowohl im Rahmen der Bachelor- und Masterstudiengänge als auch im Weiterbildenden Studium Bauingenieurwesen (WBBau) in den Modulen an interessierte Ingenieure vermittelt.

Biomasse

 

Auf dem Gebiet Biomasse werden derzeit Forschungsarbeiten zu den Themen:

  • Steuerung von Biogasanlagen
  • Anaerobe Batch Tests ? Dienstleistung (ABT),Werkzeug
  • Steigerung der Energieeffizienz durch verbesserte Substratausbeute
  • Optimierung der Verfahrenstechnik
  • Modellentwicklung
  • anaerobe Verwertung der Reststoffe aus der Bioethanolherstellung (AMBR)
  • Biogasgewinnung aus kommunalem Abwasser und Bioabfällen, CO2-Einsparung durch verbesserte Stoffstromnutzung

erarbeitet. Außerdem ist eine DFG-Forschergruppe REST mit dem Thema "Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit erneuerbarer Energie aus Biomasse" in der Beantragung. Ziel der Forschergruppe ist eine Optimierung des Bioenergiepfades in Hinblick auf Effizienz, Umweltwirkungen, Kosten (einschließlich Transaktionskosten) und Akzeptanz in der Bevölkerung durch effiziente Steuerung.

 

Energieeffizienz

Ebenso wichtig wie die nachhaltige Energiewirtschaft ist die Reduzierung des Energieverbrauchs. Von der baulichen Seite kann die Energieeffizienz beispielsweise durch Optimierung der Wärmedämmung gesteigert werden. Neben einer nachhaltigen Energiewirtschaft ist die deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs ein Hauptforschungsgebiet.

Zur Umsetzung der Klimaschutzziele und Bündelung der Forschungsinitiativen wurde das "Kompetenzzentrum für Energieeffizienz e.V." an dem das Institut für Bauphysik maßgebend beteiligt ist, gegründet. Die Forschungsschwerpunkte sind unter anderem:

  • Entwicklung neuer Wärmedämmstoffe
  • Einsatz neuartiger Mess- und Prüfmethoden im Bauwesen (z.B. Thermografie)
  • Ganzheitliche Beurteilung der Energieeffizienz von Gebäuden
  • Bauphysikalische Betrachtungen  beim Bauen in anderen Klimazonen 

Vertiefende Informationen sind der Institutsseite zu entnehmen.