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Evaluation

Was bedeutet Evaluation?

Evaluation bedeutet wörtlich die Auswertung von pädagogischen Programmen mit der Beurteilung von Erfahrungen. Den gesetzlichen Auftrag zur Evaluation enthält das Niedersächsische Hochschulgesetz in §10 Abs.2:

"Die Hochschule überprüft die Lehrangebote und die Studienzeiten in den einzelnen Fächern. Hierzu führt sie insbesondere Evaluationen des Lehr- und Studienbetriebs durch und berät die wissenschaftlichen Einrichtungen."

Wozu Evaluation?

Evaluation zielt vorrangig auf Qualitätssicherung und -verbesserung in Lehre und Studium. Daneben muss sie jedoch auch als Instrument der Rechenschaftslegung angesehen werden. Die Evaluation von Studiengängen an den niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen soll flächendeckend, systematisch und periodisch erfolgen, d.h. alle Studiengänge bzw. -fächer sollen in einem bestimmten Turnus evaluiert werden, etwa im Abstand von je fünf bis sechs Jahren.
Die Evaluation beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf Lehre und Studium. Zu berücksichtigen sind ebenfalls Aspekte der Forschung, die je nach Hochschultyp unterschiedlich stark auf die Lehre Einfluss nehmen. Auch die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses (postgraduales Studium) soll kritisch betrachtet werden.

Die erste Evaluation der Studiengänge Bauingenieurwesen der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie wurde im Wintersemester 1996/97 durchgeführt. Datenquelle dieses Selbstreportes waren unter anderem Gruppen- und Einzelgespräche mit Studierenden und Lehrenden und insbesondere auch Fragebogenaktionen bei Studienanfängern, Studierenden und Absolventen. Derzeit findet der zweite Evaluationszyklus statt. Dieser schließt an die erste Evaluation an und nimmt auf deren Ergebnisse Bezug. Zentrale Fragestellungen bei der Folgevaluation sind Veränderungen seit dem ersten Zyklus, Qualitätssicherung und -verbesserung von Lehre und Studium sowie Fragen zum Absolventenverbleib.

Bestandteile der Evaluation

Ein Evaluationszyklus besteht aus den drei Stufen der internen Selbstevaluation durch die Fakultät, der externen Evaluation durch außenstehende Gutacher und der Umsetzung von Evaluationsergebnissen. Die Ergebnisse der internen Evaluation werden in einem sog. Selbstreport dokumentiert. Dieser Report steht den Gutachtern für die externe Evaluation als Informationsquelle zur Verfügung.

Modulevaluation

Die regelmäßige Beurteilung der Module durch die Studierenden ist ein Bestandteil der internen Evaluation. Der Fragebogen der Evaluation der Module wurde im Wintersemester 2011/2012 überarbeitet und steht jetzt auch in englischer Sprache zur Verfügung.

 

 

Der Evaluationsbogen beinhaltet Fragen zur Beurteilung der Lehrveranstaltungen. Es handelt sich um ein zweiseitiges Dokument.
Die Bögen werden von VertreterInnen der Fachschaft in den Lehrveranstaltungen ausgeteilt und wieder eingesammelt.

Ergebnisse der Modulevaluation

Die Auswertung der einzelnen Bewertungsbögen erfolgt nicht durch die Institute, sondern für alle Module zentral durch das Studiendekanat. Die Ergebnisse der Bewertung sind öffentlich. Sie können jederzeit von allen Studierenden und Lehrenden des Bauingenieurwesens im Studiendekanat eingesehen werden. Die Ergebnisse werden unter den an der Lehrveranstaltung beteiligten Dozenten diskutiert, außerdem erfolgt eine Behandlung in der Studienkommission, die gegebenenfalls weitere Maßnahmen veranlasst.