Leibniz Universität Hannover zur zentralen Website
Konstruktiver Ingenieurbau
Wasser und Umwelt
Geodäsie und Geoinformatik
Weitere Einrichtungen

Sonderforschungsbereiche

Sonderforschungsbereiche sind langfristige, auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen eines fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten.

SFB 1463 INTEGRIERTE ENTWURFS- UND BETRIEBSMETHODIK FÜR OFFSHORE-MEGASTRUKTUREN

Für den Betrieb zukünftiger Windparks mit immer größeren Anlagen sind während der gesamten Lebensdauer präzise Informationen über den Zustand und das dynamische Verhalten der Tragstruktur und der Rotorblätter jeder einzelnen Anlage sowie Kenntnisse über die Auswirkungen sich ändernder Umgebungs- und Betriebsbedingungen erforderlich. Mit dem digitalen Zwilling entsteht im Sonderforschungsbereich eine Methode, die alle diese Details integriert. So sollen Anlagen möglich werden, die im Vergleich zu heutigen Modellen eine effizientere Stromerzeugung und kontinuierlichere Stromeinspeisung bieten und – bezogen auf ihre Leistung – schneller aufgebaut und kostengünstiger in der Wartung sind.

Beteiligte Einrichtungen

  • Leibniz Universität Hannover
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
  • Technische Universität Dresden

TRR 298: SIIRI - Sicherheitsintegrierte und infektionsreaktive Implantate

Seit 2021 forschen im Sonderforschungsbereich/Transregion "SIIRI" mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Leibniz Universität Hannover, des Helmholtz Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig, der Technischen Universität Braunschweig sowie der Hochschule für Musik, Theater und Medien (HMTMH) gemeinsam an der Entwicklung neuer Implantate zur Erhöhung der Patientensicherheit. Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichsten Disziplinen wollen intelligente Implantatsysteme für die Zahnmedizin und Orthopädie sowie Hörimplantate entwickeln, die mit modernster Technologie erstmals ein kontinuierliches Monitoring der Implantatfunktion und damit eine Früherkennung von Komplikationen, wie etwa Infektionen, erlauben.

Beteiligtes Institut der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie:


SFB 1464 Relativistische und quantenbasierte Geodäsie (TerraQ)

Der Sonderforschungsbereich TerraQ (2021 - 2025) brachte eine einzigartige Kombination aus Physikern, Geodäten, Sensorentwicklern und Anwendern aus geodätischen Bereichen zusammen, ergänzt durch Ingenieure und Grundlagenforscher. Die Ergebnisse der TerraQ-Forschung, wie beispielsweise der geodätische Einsatz transportabler optischer Uhren, Prototypen chipbasierter Atominterferometer und Fortschritte in der Laserinterferometrie im Weltraum, dienen nun als solide Grundlage für zukünftige Spitzenforschung und Anwendungen in der gravimetrischen Erdbeobachtung. Die Forschung wird in anderen Forschungsverbundprojekten weitergeführt, etwa im Exzellenzcluster QuantumFrontiers oder im Sonderfoschungsbereich DQ-mat.
 

Beteiligte Einrichtungen:

  • Leibniz Universität Hannover
  • DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik Hannover
  • Physikalisch Technische Bundesanstalt Braunschweig
  • Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation Bremen
  • GeoForschungsZentrum Potsdam
  • HafenCity Universität Hamburg
  • Technische Universität Graz

SFB 871: Regeneration komplexer Investitionsgüter

Bild Bild Bild

Der Sonderforschungsbereich 871 wurde in den Jahren 2010 bis 2022 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Am SFB 871 sind neben zwölf Instituten aus drei Fakultäten der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, auch das Laser Zentrum Hannover e.V. sowie ein Institut der Technischen Universität Braunschweig beteiligt gewesen. Insgesamt arbeiteten über 50 Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen gemeinsam an den Grundlagen zur Verbesserung der Regeneration komplexer Investitionsgüter.

Beteiligte Institute der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie: