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Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

To-Do-List für DoktorandInnen

Jede Doktorandin und jeder Doktorand muss zur Erlangung des Doktortitels drei Anträge stellen:

  1. Die Zulassung zur Promotion (Annahme)
  2. Die Immatrikulation in den Promotionsstudiengang
  3. Die Eröffnung des Promotionsverfahrens

1. Die Zulassung zur Promotion

Vor Beginn mit der Arbeit an der Dissertation ist von der Doktorandin/dem Doktoranden ein formloser Antrag auf Zulassung zur Promotion im Geschäftszimmer des Dekanats einzureichen. Diesem Antrag ist der Nachweis eines erfolgreichen Abschlusses einer der folgenden Studiengänge mit einem Diplom oder Master beizufügen:

  1. ein ingenieurwissenschaftliches Studium in einem wissenschaftlichen Studiengang,
  2. ein mathematisches oder naturwissenschaftliches Studium in einem wissenschaftlichen Studiengang,
  3. ein sonstiges Studium in einem wissenschaftlichen Studiengang,
  4. ein fachlich einschlägiges Studium an einer deutschen Fachhochschule.

Bei einer persönlichen Abgabe im Geschäftszimmer des Dekanats sind das Original und eine Fotokopie mitzubringen, eine vorherige Beglaubigung ist dann nicht erforderlich.

Daneben sind dem Antrag beizufügen:

  • die Angabe des in Aussicht genommenen Themas der Dissertation,
  • eine Betreuungsvereinbarung mit einem Mitglied der Hochschullehrergruppe der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie,
  • ein Lebenslauf mit der Darstellung des persönlichen und beruflichen Werdegangs und
  • eine Erklärung über laufende oder vorausgegangene Promotionsgesuche.

Der Fakultätsrat entscheidet über mögliche Auflagen.

Hat die Doktorandin/der Doktorand die Zulassung zur Promotion erhalten, kann mit der Anfertigung der Dissertation begonnen werden.

2. Die Immatrikulation

Mit der Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) zum 01.01.2007 sollen sich Doktorandinnen und Doktoranden gemäß § 9 Abs. 2 S. 4 NHG als Promotionsstudierende einschreiben.

Die Einschreibung erfolgt im Immatrikulationsamt der Leibniz Universität Hannover in die studienbeitragsfreien Promotionsstudiengänge

  • Bauingenieurwesen oder
  • Geodäsie und Geoinformatik.

3. Der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens

Zu gegebener Zeit wird dann ein Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens im Dekanat eingereicht. In diesem Antrag sollten neben dem Titel der Dissertation auch die vorgesehenen Referenten genannt werden. Sofern es sich bei den Referenten nicht um Hochschullehrer der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie handelt, sind außerdem deren Anschriften anzugeben. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. ein Exemplar der Dissertation;
  2. eine Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
  3. ein tabellarisch dargestellter Lebenslauf der Bewerberin oder des Bewerbers;
  4. das Diplom- oder Masterprüfungszeugnis oder der entsprechende Nachweis des Studienabschlusses (beglaubigte Kopie oder Kopie und Original zum Vergleich);
  5. eine Erklärung der Doktorandin oder des Doktoranden,

    1. die Regeln der geltenden Promotionsordnung zu kennen und eingehalten zu haben und mit einer Prüfung nach den Bestimmungen der Promotionsordnung einverstanden zu sein,
    2. die Dissertation selbst verfasst zu haben (Selbständigkeitserklärung), keine Textabschnitte von Dritten oder eigener Prüfungsarbeiten ohne Kennzeichnung übernommen und alle von ihr oder ihm benutzten Hilfsmittel und Quellen in seiner oder ihrer Arbeit angegeben zu haben,
    3. Dritten weder unmittelbar noch mittelbar geldwerte Leistungen für Vermittlungstätigkeiten oder für die inhaltliche Ausarbeitung der Dissertation erbracht zu haben (d.h. die wissenschaftliche Arbeit darf weder in Teilen noch in Gänze von Dritten gegen Entgelt oder sonstige Gegenleistung erworben oder vermittelt worden sein),
    4. die Dissertation noch nicht als Prüfungsarbeit für eine staatliche oder andere wissenschaftliche Prüfung eingereicht zu haben,
    5. ob sie bzw. er die gleiche oder eine in wesentlichen Teilen ähnliche Arbeit bei einer anderen Hochschule als Dissertation eingereicht hat und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis; zugleich ist mitzuteilen, ob eine andere Abhandlung als Dissertation eingereicht wurde und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis,
    6. damit einverstanden zu sein, dass die Dissertation auch zum Zwecke der Überprüfung der Einhaltung allgemein geltender wissenschaftlicher Standards genutzt wird, insbesondere auch unter Verwendung elektronischer Datenverarbeitungsprogramme.

  6. eine zwischen Doktorandin oder Doktorand, einem Mitglied des Promotionskollegiums, der Dekanin oder dem Dekan und der Betreuerin oder dem Betreuer abgeschlossene Promotionsvereinbarung.

Lebenslauf, Zusammenfassungen (D/E) und die Selbständigkeits-Erklärung sind zusätzlich auch noch einmal in die Dissertation einzubinden.

Es wird empfohlen, den vorgesehenen Referenten ebenfalls je ein Exemplar der Dissertation zukommen zu lassen.

Der Dekan legt den Antrag in der nächstmöglichen Sitzung dem Fakultätsrat vor. Der Fakultätsrat eröffnet das Promotionsverfahren durch Einsetzung der Promotionskommission.

Ist das Promotionsverfahren eröffnet lädt der Dekan die Referenten zur Prüfung ein und teilt ihnen mit, dass die weitere Organisation (Terminplanung) durch die Doktorandin/den Doktoranden erfolgt.

Danach ist es Aufgabe der Doktorandin/des Doktoranden, mit allen Mitgliedern der Promotionskommission einen Prüfungstermin festzulegen. Dieser Termin muss auch mit dem Geschäftszimmer des Dekanats abgestimmt sein, da nicht mehrere Promotionen gleichzeitig stattfinden dürfen.

Ist dieser Termin gefunden, trägt die Doktorandin/der Doktorand dafür Sorge, dass die Berichte/Gutachten rechtzeitig drei Wochen (und einen Tag) vor dem Termin der mündlichen Prüfung im Dekanat eingehen. Der Dekan gewährt den Hochschullehrern der Fakultät über einen Zeitraum von zwei Wochen Einsicht in die Gutachten.

Spätestens acht Tage vor dem Termin des Vortrages mit anschließender mündlicher Prüfung teilt die Doktorandin/der Doktorand dem Dekanat den Raum für den Vortrag mit, sodass der Dekan rechtzeitig die Einladung versenden kann.

Nach der mündlichen Prüfung wird der Doktorandin/dem Doktoranden mitgeteilt, welche Auflagen noch zu erfüllen sind, bevor die Dissertation gedruckt werden kann. Eine Urkunde wird erst angefertigt, wenn die Doktorandin/der Doktorand die Druckfreigabe des Doktorvaters oder des Vorsitzenden der Promotionskommission im Dekanat einreicht.

Bevor die Urkunde ausgehändigt wird, muss die Bescheinigung der UB/TIB über die Ablieferung der Pflichtexemplare und ein Exemplar der Dissertation im Dekanat eingegangen sein.

Termine

Alle Termine zur Einreichung der Anträge zu den Sitzungen des Fakultätsrats:

Abgabefrist für Anträge
bis 9:00 Uhr

Fakultätsrat

29.03.2017

05.04.2017

26.04.2017

03.05.2017

24.05.2017

31.05.2017

21.06.2017

28.06.2017

 

 

04.10.2017

11.10.2017

01.11.2017

08.11.2017

29.11.2017

06.12.2017

10.01.2018

17.01.2018