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Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie Forschung

Modellbildung und Simulation

 

Die Forschungsaktivitäten zur Entwicklung numerischer Berechnungsmethoden zur Computer-Simulation komplizierter Prozesse im Ingenieurwesen hat in der Fakultät eine lange Tradition, diese Arbeiten genießen internationale Anerkennung. Mit dem International Center of Computational Engineering Science (ICCES) wurde an der LUH eine fakultätsübergreifende Plattform für diese interdisziplinären Forschungen geschaffen. In enger Kooperation mit Industriepartnern werden zukunftsweisende Lösungskonzepte erarbeit, als Beispiel kooperativen Forschung sei die DFG-Forschergruppe  (FOR 492) angeführt.

Weitere Beispiele aktueller Forschungsarbeiten sind:

  • Untersuchungen Frostschädigung im Zementstein (DFG-SPP ?)
  • Simulation des Verkehrslärms rollender Reifen (Verbundprojekt Leiser Straßenverkehr)
  • Relationale Prozessmodellierung in kooperativer Gebäudeplanung (DFG-SPP 1103)
  • Gekoppelte Prozesse in porösem und geschichtetem Gestein
  • Numerische Simulation von Evakuierung und Fußgängerströmen
  • Hydro-ökologische Simulationsmodelle
  • Materialgesetze für Verbunde

 

Weitere Forschungsprojekte entnehmen Sie bitte den Internetseiten der Institute.

Der Anwendungsbereich dieser an der Leinbniz Universität Hannover entwickelten Simulationsmethoden geht dabei deutlich über klassische Ingenieurfragen hinaus, als Beispiel sei hier auf Arbeiten im Bereich der Biomechanik  verwiesen, die den interdisziplinären Ansatz dieser Forschungen unterstreichen.

Dieser Bereich der Grundlagenforschung stellt ferner wichtige Methoden für alle anderen Forschungsbereiche der Fakultät bereit und nimmt in Hannover auch im Studium des Bauingenieurwesens mit der Vertiefungsrichtung Numerische Modelle und Angewandte Informatik eine im deutschsprachigen Raum vorbildliche Stellung ein. Parallel dazu wurde im Jahre 2001 der Intensivstudiengang Computergestützte Ingenieurwissenschaften eingerichtet. Der interdisziplinäre Forschungsansatz wird auch in der strukturierten Doktorandenausbildung, z.B. im DFG-Graduiertenkolleg 615: Interaktion von Modellbildung, Numerik und Softwarekomponenten für technisch-wissenschaftliche Problemstellungen aktiv gelebt.