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Das Studiendekanat Bauingenieurwesen

Das Team des Studiendekanats Bauingenieurwesen steht Ihnen im Verlauf Ihres Studiums mit Rat und Tat zur Seite. In allen Fragen zur Studienorganisation, Problemen im und rund ums Studium und auch, wenn Sie nicht wissen wer genau Ihr Ansprechpartner in bestimmten Situationen ist, können wir Ihnen helfen.

Das Team des Studiendekanats Bauingenieurwesen erreichen Sie unter:

 

Studiendekanat Bauingenieurwesen

Callinstr. 34

30167 Hannover

Telefon: 0511/762 19190

Email: studiendekanat-bau@fbg.uni-hannover.de

Fragen zum Anhörungsverfahren senden Sie bitte an folgende Adresse: anhoerungenfbg.uni-hannover.de


Bitte werfen Sie Formulare und Anträge in den blauen Briefkasten im 1. OG.


Sprechstunden des Studiendekanats

Sie erreichen uns jeden Donnerstag zu unserer wöchentlichen offenen Sprechstunde von 12:30 - 13:30 in Raum 239 im 2. OG des Kasernengebäudes (Callinstr. 34)

Während dieser Zeit beantworten wir Ihre Fragen rund um das Studium, unterstützen bei Problemen, die in Verbindung mit dem Bereich Lehre auftreten und leiten bei Bedarf an andere wichtige Ansprechpartner weiter.

Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie uns telefonisch oder per Mail über das Sekretariat.

 

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

Druckkartenverkauf

12:30 - 14:30

Raum 141

offene Sprechstunde

12:30 - 13:30

Raum 239

Studienberatung für Studierende aller Prüfungsordnungen

Neben den kleineren und größeren Fragen und Problemen die im Studienalltag auftauchen unterstützen wir Sie auch bei Ihrer Semesterplanung.


Vor allem in Fällen, wo in einem Semester nicht alles nach Plan verlaufen ist, kann die Planung schnell aus dem Ruder laufen.

Häufig beginnt es mit Schwierigkeiten bei der Umstellung vom begleiteten Lernen in der Schule zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen an der Universität. Als Folge werden im ersten Semester 1-2 Module nicht bestanden. Dann nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Um das Versäumte nachzuholen, werden mehr als die empfohlenen Module belegt. Dies überfordert dann völlig. Die Folge: Die Anzahl der nichtbestandenen bzw. belegten Module steigt mit jedem weiteren Semester an und man hat das Gefühl, im Studium auf der Stelle zu treten.

Hier ist es hilfreich, gemeinsam mit den erfahrenen Mitarbeitern des Studiendekanats auf das kommende Semester zu blicken und die gesteckten Ziele so realistisch wie möglich zu gestalten. Für den Fall, dass im Semester nur die Hälfte der im Durchschnitt erbrachten Leistungspunkte geschafft werden, gibt es mittlerweile auch die verpflichtende Studienberatung im Zuge des Anhörungsverfahrens. Bevor es zu diesem Bescheid kommt, kann aber im Idealfall durch ein effektives Beratungsgespräch noch gegengelenkt werden.

Auch in Fällen in denen Faktoren wie Krankheit, Leistungssport, Job oder familiäre Verpflichtungen eine große Rolle spielen, empfiehlt sich ein Beratungsgespräch. Hier schauen wir gemeinsam, wie das Studium unter den individuellen Bedingungen möglichst effektiv gestaltet werden kann.

Für ein erfolgreiches Beratungsgespräch benötigen wir einige Informationen, die uns helfen, ein möglichst genaues Bild der aktuellen Situation und über Möglichkeiten für ein weiteres Vorgehen zu erhalten.

Bei Beratungen zum Thema Studienverlauf ist es hilfreich wenn Sie folgende Dokumente bereits zum Gespräch mitbringen:

  • ausgedruckter Notenspiegel aus dem HIS-Qis
  • Studienplan (bitte nutzen Sie hierfür die jeweilige Modulübersicht Ihres Studienganges und tragen dort ein, welche Module Sie bereits bestanden haben und welche Module Sie in den kommenden Semestern bis Studienabschluss belegen möchten.)

 Wenn Sie Probleme mit Zeitmanagement haben, kann es helfen, einen Wochenplan zu erstellen, in dem Sie (nur für sich selbst oder als Gesprächsgrundlage für die Beratung) genau festlegen, wie Sie Ihre Zeit unter Berücksichtigung aller Aktivitäten (Lernen, Pausen, Arbeit, Hobbys etc.) aufteilen möchten.

 

Im Folgenden finden Sie Informationen und Anregungen, wie Sie sich auf ein intensives Beratungsgespräch vorbereiten können (auch in Vorbereitung auf das Gespräch im Zuge des Anhörungsverfahrens können diese hilfreich sein).

Auch wenn Sie keine Beratung in Anspruch nehmen wollen bzw. müssen, können die unten stehenden Punkte eine Hilfestellung bei der eigenen Studienorganisation darstellen.

Studienorganisation

Ausklappen

1. Bei Misserfolgen kritisch über die Gründe nachdenken

Wenn eine Prüfung, ein Prüfungszeitraum oder sogar ein ganzes Semester nicht nach den eigenen Vorstellungen oder den von der Prüfungsordnung geforderten Mindestanforderungen gelaufen ist, sollte man sich überlegen, was die Ursachen gewesen sein könnten. Setzt man sich ehrlich und kritisch mit dem Thema auseinander, können die Ursachen oft schon ausgemacht werden. Nur wenn man weiß, was schief gelaufen ist, können die Weichen noch einmal neu gestellt werden. Daher empfiehlt es sich, sich in diesem Fall einige Fragen zu stellen:

Woran hat es gelegen, was kann verändert werden? Ist es das richtige Studium für mich, oder sollte ich den Studiengang wechseln? Möchte ich weitermachen?  Traue ich mir selbst die Fortsetzung des Studiums zu ? Habe ich zu wenig gelernt? Habe ich das Falsche gelernt? Habe ich zu spät angefangen zu lernen? Haben mich private Gründe vom Lernen abgehalten?  Fehlen mir die Grundlagen (z.B. kein Mathe-LK)? Hätte ich mich einer Lerngruppe anschließen sollen? Habe ich die Sprechstunden ausreichend genutzt? Habe ich zwei Kurse belegt, die im Stundenplan zeitgleich liegen?

 

Manchmal spielen aber auch Gründe eine Rolle, die man selbst nicht beeinflussen kann. Man kann sich verletzen oder krank werden und einen Prüfungszeitraum oder ein ganzes Semester verpassen. Vielleicht muss man sich um ein minderjähriges Kind oder pflegebedürftige Angehörige kümmern und es bleibt nicht genug Zeit zum Lernen und den Besuch der Veranstaltungen. Auch Schicksalsschläge und psychische Probleme führen schnell dazu, dass man den Anschluss im Studium verliert.

Vielleicht verfolgen Sie aber auch ein zeitintensives Hobby, müssen für Ihren Unterhalt viel Arbeiten oder betreiben Leistungssport. Dies ist durchaus weniger mit emotionalem Stress verbunden, muss aber in einer realistischen Studienplanung ebenso berücksichtigt werden.

In all diesen Fällen ist es mindestens genauso wichtig, sich ernsthafte Gedanken um die Studienorganisation zu machen und sich einige Fragen zu stellen:

Welche Priorität kann bzw. möchte ich dem Studium einräumen? Traue ich mir selbst die doppelte Belastung zu? Wieviel Erholung brauche ich, um geistig und körperlich gesund zu werden/bleiben? Welche Faktoren rund um mein Studium kann ich beeinflussen und welche nicht? Gibt es Möglichkeiten, meine Studiensituation an meine Bedingungen anzupassen (z.B. durch Regelungen oder Anträge die speziell für Studierende mit erschwerten Studienbedingungen gedacht sind)? Wieviele Leistungen kann ich realistisch betrachtet im Semester erbringen? Wäre ein Teilzeitstudium eine Option?

Besonders in Situationen, die nicht aktiv zu beeinflussen sind, empfiehlt sich ein Besuch der Studienberatung. Hier wird gemeinsam geschaut, wie die Studiensituation entzerrt werden kann, wie ein realistischer Studienplan erstellt werden kann und wo bei Bedarf weitere Unterstützung geleistet werden kann.

2. Änderungsvorschläge erarbeiten

Was kann geändert werden, was kann verbessert werden?

Sofern man ernsthaft und ehrlich über die Gründe für kleinere oder größere Misserfolge nachgedacht hat, sollte man auch über Änderungen nachdenken, die zu einem besseren Studienerfolg führen. Einige Vorschläge sind hier aufgeführt:

  • Das Lernen nicht an das Semesterende verschieben, sondern frühzeitig im Semester mit dem Lernen beginnen (Ein Kurs ist eine Lehr- und Prüfungseinheit).
  • fester Zeitplan auch für das Selbststudium, z.B. Zeiten für das Selbststudium mit in den eigenen Stundenplan eintragen
  • nicht über die im Regelstudienplan vorgeschlagenen 30 LP pro Semester planen. 30 LP ergeben rechnerisch eine 40-Stunden Arbeitswoche. Mehr ist auf Dauer nicht zu leisten.
  • bei semesterbegleitender Arbeit zum Lebensunterhalt: weniger Kurse pro Semester belegen. Faustregel: 1 Tag Arbeit in der Woche = 1 Kurs weniger als ein  Vollzeitstudierender
  • keine Kurse belegen, die im Stundenplan zeitgleich liegen, auch wenn einer der beiden Kurse wiederholt wird
  • Anschluss an eine Lerngruppe
  • bei Verständnisproblemen innerhalb der Kursveranstaltung sofort nachfragen: entweder beim Dozenten in der Kursveranstaltung oder später in der Sprechstunde
  • Den Empfehlungen der Kursbeschreibungen folgen: Erst die Grundlagenkurse belegen, dann die darauf aufbauenden Kurse.
  • Sollten erschwerende Bedingungen von außen dazukommen, empfiehlt es sich, sich in der Studienberatung bei der Planung helfen zu lassen und zu erfragen, ob es Möglichkeiten gibt, die Studiensituation zu erleichtern.

3. Studienplan für die kommenden Semester erstellen (eigene Ziele stecken)

Hilfreich können hierbei die vom Studiendekanat zur Verfügung gestellten Modulübersichten sein.  Markieren Sie hierauf in einer Farbe die bereits erfolgreich bestandenen Prüfungsleistungen und in einer anderen Farbe die in den kommenden Semestern geplanten Modulbelegungen. Es empfiehlt sich generell immer, das komplette Studium in die Planung einzubeziehen, um einen Blick dafür zu entwickeln, wo man einmal hin möchte. Diese Ziele und auch die Interessenschwerpunkte im Studium können sich natürlich noch verändern. Dann kann die Planung jederzeit entsprechend angepasst werden.

Semesterplanung im Grundstudium

Im Grundstudium ist das Kursangebot für alle Studierenden verpflichtend. Die (für Studierende, die nicht nebenher arbeiten und keine Sprachprobleme haben) empfohlene Semesteraufteilung der Kurse ist in der Kursübersicht bereits eingetragen und erfordert in der Regel keine weiteren Planungen. Nur wenn die individuelle Situation eines Studierenden kein volles Studium zulässt (siehe oben), sollte eine angepasste Planung erfolgen. Hierbei kann dann eine Studienberatung sinnvoll sein.

Semesterplanung im Fachstudium

Die Semesterplanung im Fachstudium ist schwieriger. Mit den Auswahlmöglichkeiten erhält der/die Studierende gleichzeitig auch mehr Verantwortung für ihr/sein Studium. Mit dem Fachstudium sollen die nötigen Grundlagen für das spätere Masterstudium gelegt werden. Deshalb sollte eine sinnvolle Modulbelegung im Fachstudium immer auch die spätere eventuelle Wahl des Masterstudiums berücksichtigen. 

4. Arbeitspläne erstellen (die eigenen Ziele umsetzen)

Für die Planung der einzelnen Semester ist es durchaus sinnvoll, sich über die eigene Zeitplanung Gedanken zu machen. Die Erfahrungen vieler Studierender zeigen, dass es hilft, sich nicht nur die eigenen Ziele in Form von "Welche Prüfungen möchte ich in diesem Semester/Studium bestehen" vor Augen zu führen. Die Frage "Wie kann ich mein Ziel erreichen?" spielt eine ebenso große Rolle.

Dazu sollte man sich zu Beginn der Planung über folgende Punkte Gedanken machen:

  • Prioritätenliste der einzelnen Prüfungen aufstellen (Was brauche ich am dringendsten, um in den folgenden Semestern möglichst ohne fehlende Grundkenntnisse weitere Kurse zu belegen?)
  • Wieviel Zeit brauche ich für den Besuch der Veranstaltungen?
  • Wieviel Zeit brauche ich für Vor- und Nachbereitung und evtl. Studien- und Prüfungsleistungen die über die Vorlesungszeit verteilt sind?
  • Wieviel Zeit plane ich für evtl. Fahrtzeiten, Pausen usw. ein?
  • Habe ich weitere Verpflichtungen (z.B. Job, Hobbys, Freunde/Familie etc.) die ich bei der Zeitplanung berücksichtigen muss? Welche Prioritäten nehmen diese Punkte ein?
  • Wie viel Erholung brauche ich, um leistungsfähig zu bleiben? Wie und wann integriere ich Ruhephasen in die Zeitplanung?
  • Eine individuelle Planung für die Prüfungsvorbereitung kann durchaus sinnvoll sein.

 

Für das Aufstellen eines individuellen Zeitplans können Sie z.B. ein individuelles Raster entwerfen oder eine vorgefertigte Variante wählen. Wichtig ist, dass sie Ihnen zielführend und übersichtlich erscheint.

Ein Zeitplan soll Sie unterstützen, Ihre gesteckten Ziele zu erreichen und Sie nicht in ein einmalig festgelegtes Zeitraster zwängen. Nur wenn man sich ändernde Gewohnheiten, Prioritäten oder Umstände in die Zeitplanung einbindet und unrealistische oder nicht mehr aktuelle Planungen ständig anpasst, kann sie auch erfolgreich sein (Wenn ich für die Mittagspause immer nur eine halbe Stunde einplane, aber merke, dass ich immer eine volle Stunde brauche, sollte ich mein Zeitraster entsprechend anpassen).

1. Bei Misserfolgen kritisch über die Gründe nachdenken

Wenn eine Prüfung, ein Prüfungszeitraum oder sogar ein ganzes Semester nicht nach den eigenen Vorstellungen oder den von der Prüfungsordnung geforderten Mindestanforderungen gelaufen ist, sollte man sich überlegen, was die Ursachen gewesen sein könnten. Setzt man sich ehrlich und kritisch mit dem Thema auseinander, können die Ursachen oft schon ausgemacht werden. Nur wenn man weiß, was schief gelaufen ist, können die Weichen noch einmal neu gestellt werden. Daher empfiehlt es sich, sich in diesem Fall einige Fragen zu stellen:

Woran hat es gelegen, was kann verändert werden? Ist es das richtige Studium für mich, oder sollte ich den Studiengang wechseln? Möchte ich weitermachen?  Traue ich mir selbst die Fortsetzung des Studiums zu ? Habe ich zu wenig gelernt? Habe ich das Falsche gelernt? Habe ich zu spät angefangen zu lernen? Haben mich private Gründe vom Lernen abgehalten?  Fehlen mir die Grundlagen (z.B. kein Mathe-LK)? Hätte ich mich einer Lerngruppe anschließen sollen? Habe ich die Sprechstunden ausreichend genutzt? Habe ich zwei Kurse belegt, die im Stundenplan zeitgleich liegen?

 

Manchmal spielen aber auch Gründe eine Rolle, die man selbst nicht beeinflussen kann. Man kann sich verletzen oder krank werden und einen Prüfungszeitraum oder ein ganzes Semester verpassen. Vielleicht muss man sich um ein minderjähriges Kind oder pflegebedürftige Angehörige kümmern und es bleibt nicht genug Zeit zum Lernen und den Besuch der Veranstaltungen. Auch Schicksalsschläge und psychische Probleme führen schnell dazu, dass man den Anschluss im Studium verliert.

Vielleicht verfolgen Sie aber auch ein zeitintensives Hobby, müssen für Ihren Unterhalt viel Arbeiten oder betreiben Leistungssport. Dies ist durchaus weniger mit emotionalem Stress verbunden, muss aber in einer realistischen Studienplanung ebenso berücksichtigt werden.

In all diesen Fällen ist es mindestens genauso wichtig, sich ernsthafte Gedanken um die Studienorganisation zu machen und sich einige Fragen zu stellen:

Welche Priorität kann bzw. möchte ich dem Studium einräumen? Traue ich mir selbst die doppelte Belastung zu? Wieviel Erholung brauche ich, um geistig und körperlich gesund zu werden/bleiben? Welche Faktoren rund um mein Studium kann ich beeinflussen und welche nicht? Gibt es Möglichkeiten, meine Studiensituation an meine Bedingungen anzupassen (z.B. durch Regelungen oder Anträge die speziell für Studierende mit erschwerten Studienbedingungen gedacht sind)? Wieviele Leistungen kann ich realistisch betrachtet im Semester erbringen? Wäre ein Teilzeitstudium eine Option?

Besonders in Situationen, die nicht aktiv zu beeinflussen sind, empfiehlt sich ein Besuch der Studienberatung. Hier wird gemeinsam geschaut, wie die Studiensituation entzerrt werden kann, wie ein realistischer Studienplan erstellt werden kann und wo bei Bedarf weitere Unterstützung geleistet werden kann.

2. Änderungsvorschläge erarbeiten

Was kann geändert werden, was kann verbessert werden?

Sofern man ernsthaft und ehrlich über die Gründe für kleinere oder größere Misserfolge nachgedacht hat, sollte man auch über Änderungen nachdenken, die zu einem besseren Studienerfolg führen. Einige Vorschläge sind hier aufgeführt:

  • Das Lernen nicht an das Semesterende verschieben, sondern frühzeitig im Semester mit dem Lernen beginnen (Ein Kurs ist eine Lehr- und Prüfungseinheit).
  • fester Zeitplan auch für das Selbststudium, z.B. Zeiten für das Selbststudium mit in den eigenen Stundenplan eintragen
  • nicht über die im Regelstudienplan vorgeschlagenen 30 LP pro Semester planen. 30 LP ergeben rechnerisch eine 40-Stunden Arbeitswoche. Mehr ist auf Dauer nicht zu leisten.
  • bei semesterbegleitender Arbeit zum Lebensunterhalt: weniger Kurse pro Semester belegen. Faustregel: 1 Tag Arbeit in der Woche = 1 Kurs weniger als ein  Vollzeitstudierender
  • keine Kurse belegen, die im Stundenplan zeitgleich liegen, auch wenn einer der beiden Kurse wiederholt wird
  • Anschluss an eine Lerngruppe
  • bei Verständnisproblemen innerhalb der Kursveranstaltung sofort nachfragen: entweder beim Dozenten in der Kursveranstaltung oder später in der Sprechstunde
  • Den Empfehlungen der Kursbeschreibungen folgen: Erst die Grundlagenkurse belegen, dann die darauf aufbauenden Kurse.
  • Sollten erschwerende Bedingungen von außen dazukommen, empfiehlt es sich, sich in der Studienberatung bei der Planung helfen zu lassen und zu erfragen, ob es Möglichkeiten gibt, die Studiensituation zu erleichtern.

3. Studienplan für die kommenden Semester erstellen (eigene Ziele stecken)

Hilfreich können hierbei die vom Studiendekanat zur Verfügung gestellten Modulübersichten sein.  Markieren Sie hierauf in einer Farbe die bereits erfolgreich bestandenen Prüfungsleistungen und in einer anderen Farbe die in den kommenden Semestern geplanten Modulbelegungen. Es empfiehlt sich generell immer, das komplette Studium in die Planung einzubeziehen, um einen Blick dafür zu entwickeln, wo man einmal hin möchte. Diese Ziele und auch die Interessenschwerpunkte im Studium können sich natürlich noch verändern. Dann kann die Planung jederzeit entsprechend angepasst werden.

Semesterplanung im Grundstudium

Im Grundstudium ist das Kursangebot für alle Studierenden verpflichtend. Die (für Studierende, die nicht nebenher arbeiten und keine Sprachprobleme haben) empfohlene Semesteraufteilung der Kurse ist in der Kursübersicht bereits eingetragen und erfordert in der Regel keine weiteren Planungen. Nur wenn die individuelle Situation eines Studierenden kein volles Studium zulässt (siehe oben), sollte eine angepasste Planung erfolgen. Hierbei kann dann eine Studienberatung sinnvoll sein.

Semesterplanung im Fachstudium

Die Semesterplanung im Fachstudium ist schwieriger. Mit den Auswahlmöglichkeiten erhält der/die Studierende gleichzeitig auch mehr Verantwortung für ihr/sein Studium. Mit dem Fachstudium sollen die nötigen Grundlagen für das spätere Masterstudium gelegt werden. Deshalb sollte eine sinnvolle Modulbelegung im Fachstudium immer auch die spätere eventuelle Wahl des Masterstudiums berücksichtigen. 

4. Arbeitspläne erstellen (die eigenen Ziele umsetzen)

Für die Planung der einzelnen Semester ist es durchaus sinnvoll, sich über die eigene Zeitplanung Gedanken zu machen. Die Erfahrungen vieler Studierender zeigen, dass es hilft, sich nicht nur die eigenen Ziele in Form von "Welche Prüfungen möchte ich in diesem Semester/Studium bestehen" vor Augen zu führen. Die Frage "Wie kann ich mein Ziel erreichen?" spielt eine ebenso große Rolle.

Dazu sollte man sich zu Beginn der Planung über folgende Punkte Gedanken machen:

  • Prioritätenliste der einzelnen Prüfungen aufstellen (Was brauche ich am dringendsten, um in den folgenden Semestern möglichst ohne fehlende Grundkenntnisse weitere Kurse zu belegen?)
  • Wieviel Zeit brauche ich für den Besuch der Veranstaltungen?
  • Wieviel Zeit brauche ich für Vor- und Nachbereitung und evtl. Studien- und Prüfungsleistungen die über die Vorlesungszeit verteilt sind?
  • Wieviel Zeit plane ich für evtl. Fahrtzeiten, Pausen usw. ein?
  • Habe ich weitere Verpflichtungen (z.B. Job, Hobbys, Freunde/Familie etc.) die ich bei der Zeitplanung berücksichtigen muss? Welche Prioritäten nehmen diese Punkte ein?
  • Wie viel Erholung brauche ich, um leistungsfähig zu bleiben? Wie und wann integriere ich Ruhephasen in die Zeitplanung?
  • Eine individuelle Planung für die Prüfungsvorbereitung kann durchaus sinnvoll sein.

 

Für das Aufstellen eines individuellen Zeitplans können Sie z.B. ein individuelles Raster entwerfen oder eine vorgefertigte Variante wählen. Wichtig ist, dass sie Ihnen zielführend und übersichtlich erscheint.

Ein Zeitplan soll Sie unterstützen, Ihre gesteckten Ziele zu erreichen und Sie nicht in ein einmalig festgelegtes Zeitraster zwängen. Nur wenn man sich ändernde Gewohnheiten, Prioritäten oder Umstände in die Zeitplanung einbindet und unrealistische oder nicht mehr aktuelle Planungen ständig anpasst, kann sie auch erfolgreich sein (Wenn ich für die Mittagspause immer nur eine halbe Stunde einplane, aber merke, dass ich immer eine volle Stunde brauche, sollte ich mein Zeitraster entsprechend anpassen).