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Umweltingenieurwesen (M. Sc.)

Neu ab Wintersemester 2019 /20

Zwei Wissenschaftler im Labor, Studierende messen am Wellenkanal, eine Windenergieanlage Zwei Wissenschaftler im Labor, Studierende messen am Wellenkanal, eine Windenergieanlage Zwei Wissenschaftler im Labor, Studierende messen am Wellenkanal, eine Windenergieanlage © FBG / C. Bierwagen

Der zweijährige Masterstudiengang "Umweltingenieurwesen" ist ein interdisziplinärer umweltbezogener Studiengang mit Schwerpunkten im Ingenieurwesen. Die Vertiefungsfächer "Umwelt", "Wasser" sowie "Energie" garantieren ein attraktives Lehrangebot, das sich an den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an Umweltingenieurinnen und -ingenieuren orientiert.


WAS LERNT MAN IM STUDIUM?

Umweltingenieurinnen und -ingenieure entwickeln Lösungen für umweltbezogene ingenieurtechnische Problemstellungen. Sie planen umwelttechnische Anlagen und Infrastrukturen, sind für die bauliche Ausführung, den Betrieb und die Instandhaltung zuständig. Sie implementieren und integrieren Prozesse. Auch die Sanierung (z.B. Altlastensanierung) liegt in ihrem Aufgabengebiet.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie, der Fakultät für Maschinenbau und der Fakultät für Architektur und Landschaft bietet Ihnen der Studiengang eine einzigartige Kombination wesentlicher Inhalte aus den Fachdisziplinen des Bau- und Umweltingenieurwesens, der Geodäsie, des Maschinenbaus und der Umwelt- und Landschaftsplanung.

Ihnen stehen drei Vertiefungsfächer als Studienschwerpunkte zur Wahl:

  • Umwelt

    In der Vertiefungsrichtung "Umwelt" liegen die inhaltlichen Schwerpunkte in:

    • Umweltchemie / -technik
    • Raum- und Umweltentwicklung
    • Recycling und Kreislaufwirtschaft
    • Modellierung
  • Wasser

    In der Vertiefungsrichtung "Wasser" liegen die Schwerpunkte in:

    • Wasserwirtschaft
    • Prozesse der Wasser- und Abwasseraufbereitung
    • Prozessmodellierung
    • Klimafolgenanpassung
  • Energie

    In der Vertiefungsrichtung "Energie" liegen die Schwerpunkte in:

    • Energieeffizienz
    • Erneuerbare Energien
    • Energiespeicherung
    • Energiewasserbau

Je nach dem gewählten Vertiefungsfach belegen Sie verschiedene Pflicht- und Wahlmodule. Dabei erwerben Sie neben einem fundierten Ingenieurwissen umfassende Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Grundlagen für die Auslegung von Anlagen im Umweltschutz. Zudem erwerben Sie Software-Kenntnisse zur Modellierung von Prozessen in der Umwelt sowie umwelttechnischer Prozesse.

Im dritten Semester besteht die Möglichkeit zu einem Auslandsaufenthalt oder einem Praxissemester. Das vierte Semester ist größtenteils für die Ausarbeitung der Masterarbeit vorgesehen.

Neben fachlichen Kompetenzen erlernen Sie auch Methoden, um ingenieurtechnische Aufgaben effektiv und in interdisziplinären Kontexten zu lösen und die Resultate zu analysieren. Sie üben ihre sozialen Kompetenzen bei der Zusammenarbeit in Teams und der Darstellung von Ergebnissen vor einem Publikum.

WELCHE JOBS GIBT ES?

Für Umweltingenieurinnen und -ingenieure gibt es zahlreiche wachsende Berufsfelder. Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs sind besonders für folgende Aufgaben qualifiziert:

  • nationale und internationale Fachbehörden
    z.B. kommunale Umweltanlagen (Klärwerke, Compliance in der internationalen Schifffahrt)
  • Beratende/r Ingenieur/in
    z.B. Planer/in, Prozessingenieur/in Umweltverfahrenstechnik, Projektsteuerung
  • Forschung und Entwicklung
    z.B. Industrieforschung, Wissenschaftliche Mitarbeit an Forschungseinrichtungen
  • Industrie
    z.B. Compliance Officer / Umweltbeauftragte/r, Umweltingenieur/in für den Bereich REACH, Immissionsschutzbeauftragte/r, Umweltverfahrensingenieur/in
  • Ver- und Entsorgungswesen
    z.B. Wasser-, Abwasser-, Recycling- oder Energiewirtschaft
  • Technische Entwicklungszusammenarbeit (GIZ)

Weitere berufliche Möglichkeiten können sich bei Nichtregierungsorganisationen und Umweltverbänden, internationalen Finanzierungsbanken, in der Politikberatung, bei Fachvereinigungen oder im Gesundheitswesen (z.B. nuklearmedizinische Abteilungen) ergeben.

WIE BEWERBE ICH MICH?

Der Masterstudiengang "Umweltingenieurwesen" setzt einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (z.B. Bachelor) in den Bereichen Bauingenieurwesen, Umweltingenieruwesen, Maschinenbau, Verfahrenstechnik oder ähnlichen Bereichen voraus. Die genauen Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen finden Sie in der Zugangsordnung.

Eine Bewerbung ist nur zum Wintersemester möglich. Im Bewerbungszeitraum ist ein Online-Bewerbungsportal freigeschaltet, über das Sie sich direkt bei der Leibniz Universität Hannover bewerben.

Bewerbungszeitraum:

  • Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland bzw. EU-Staaten: 1. Juni bis 15. Juli
  • Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Staaten: 15. April bis 31. Mai

IHR KONTAKT

Studiendekanat Bauingenieurwesen
Sprechstunde Di. 11-12 Uhr, R. 239 (3407)
Adresse
Callinstraße 34
30167 Hannover
Gebäude
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